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	<title>Banane &#187; Allgemein</title>
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		<title>Die Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 20:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oliver</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An diesem Plakat bin ich vor kurzem vorbeigegangen:

So richtig verstehe ich nicht, warum beim Thema &#8220;Zukunft&#8221; mit einem Astronaut geworben wird. Die erste bemannte Fahrt ins Weltall fand schon 1961 statt, vor 50 Jahren. Und gerade eben hat die USA ihr Space Shuttle Programm eingestellt. Natürlich fliegen noch Menschen ins Weltall, aber mit Zukunft hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An diesem Plakat bin ich vor kurzem vorbeigegangen:</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-880" title="Die BVG und die Zukunft" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/bvgunddiezukunft-400x535.jpg" alt="Die BVG und die Zukunft" width="400" height="535" /></p>
<p>So richtig verstehe ich nicht, warum beim Thema &#8220;Zukunft&#8221; mit einem Astronaut geworben wird. Die erste bemannte Fahrt ins Weltall fand schon 1961 statt, vor 50 Jahren. Und gerade eben hat die USA ihr Space Shuttle Programm eingestellt. Natürlich fliegen noch Menschen ins Weltall, aber mit Zukunft hat das obige Bild momentan eher wenig zu tun. Aber zumindest bewirbt die BVG gleichzeitig ihren &#8220;Service 2.011&#8243;. In Zeiten von &#8220;Web 2.0&#8243; hört sich das doch fast schon ein bisschen nach Zukunft an.</p>
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		<title>Ausgeflaggt</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 08:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland ist raus aus der WM. Und damit nimmt der Flaggenspuk hoffentlich ein Ende.Vielleicht habe ich zu viele Jahre Geschichts- und Politikunterricht von Alt-68ern genossen. Aber diese Deutschand-Fahnen-Manie, die mit dem Fortschreiten der WM immer größere Ausmaße annahm, war mir irgendwie unangenehm.  Doch was soll man machen, die Begeisterung der Bevölkerung hat auch sein gutes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist raus aus der WM. Und damit nimmt der Flaggenspuk hoffentlich ein Ende.Vielleicht habe ich zu viele Jahre Geschichts- und Politikunterricht von Alt-68ern genossen. Aber diese Deutschand-Fahnen-Manie, die mit dem Fortschreiten der WM immer größere Ausmaße annahm, war mir irgendwie unangenehm.  Doch was soll man machen, die Begeisterung der Bevölkerung hat auch sein gutes und es ist doch ein wunderbares Zeichen der Integration, wenn sich die Berliner Migranten für das Spiel der Deutschen Nationalmannschaft begeistern können. Es mutete zugegebenermaßen auch absurd an, dass einige linke Gruppen sich ihre Zeit damit vertrieben, (<a href="http://blog.rbb-online.de/roller/abendschaublog/entry/fahnenstreit_in_neuk%C3%B6lln">von Migranten</a>) aufgehängte Flaggen zu zerstören. Doch wie es immer ist: es gibt Gruppierungen, die derartige grundsätzlich harmlose Situationen schamlos auszutzen und das vor aller Augen. Mir drehte sich gestern der Magen um, als vor mir ein Neonazi in strammem Schritt über die Straße marschierte: Springerstiefel, kurzgeschorene Haare und eine große Deutschlandflagge über der Schulter &#8211; wie frisch aus dem Dritten Reich entsprungen. Das ist die Kehrseite der Medaille.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-871" title="Fussball Schuhe" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/1191703_78330299-400x284.jpg" alt="Fussball Schuhe" width="400" height="284" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/1191703">colsart</a></em></p>
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		<title>Attraktiv ist relativ</title>
		<link>http://www.marialeu.de/attraktiv-ist-relativ/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 08:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Bauarbeiter&#8230; Früher konnte man sich mit langen Hosen und einigermaßen züchtigem Dekollete noch ungestört an einer Baustelle vorbeischummeln, ohne wollüstige Blicke und ein Pfeifkonzert über sich ergehen zu lassen. Heutzutage hilft nicht einmal ein Kinderwagen als Abschreckungsmittel. Ein Bauarbeiter auf der Großbaustelle, die ich tagtäglich passiere, scheint mich besonders in Herz geschlossen zu haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Bauarbeiter&#8230; Früher konnte man sich mit langen Hosen und einigermaßen züchtigem Dekollete noch ungestört an einer Baustelle vorbeischummeln, ohne wollüstige Blicke und ein Pfeifkonzert über sich ergehen zu lassen. Heutzutage hilft nicht einmal ein Kinderwagen als Abschreckungsmittel. Ein Bauarbeiter auf der Großbaustelle, die ich tagtäglich passiere, scheint mich besonders in Herz geschlossen zu haben. Jedes Mal, wenn ich dort vorbeigehe, und er ruft er mir mit  fröhlichem slawischen Akzent  &#8220;Hallo Mama&#8221; zu. Oh je. Er muss wirklich einsam sein.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-861" title="Bauarbeiter" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/1219597_98382759-400x255.jpg" alt="Bauarbeiter" width="400" height="255" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/1219597">sulaco229</a></em></p>
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		<title>Auf Schatzsuche</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 13:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon Püppi Langstrumpf hat es gewusst: wenn man auf den Straßen und Plätzen nur genau genug hinschaut, finden sich so einige großartige Schätze.
Vor einigen Tagen an einem verregneten Nachmittag zeigte ich mich als hartgesottenes Elternteil und ging mit den Kindern auf den Spielplatz. Dieser war menschenleer bis auf einen Mann, der mit einem Stock in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon Püppi Langstrumpf hat es gewusst: wenn man auf den Straßen und Plätzen nur genau genug hinschaut, finden sich so einige großartige Schätze.</p>
<p>Vor einigen Tagen an einem verregneten Nachmittag zeigte ich mich als hartgesottenes Elternteil und ging mit den Kindern auf den Spielplatz. Dieser war menschenleer bis auf einen Mann, der mit einem Stock in der Hand im Sandkasten herumzuirren schien. Ich dachte zunächst, ein Blinder habe sich im Sandkasten verlaufen.  Doch ein näherer Blick offenbarte, dass ich mich im Irrtum befand. Der Stock war kein Blindenstock, sondern ?<em> &#8230;. tätä, tätäräta&#8230;.</em>: ein Metalldetektor! Und der Mann irrte nicht, sondern suchte damit den Boden des Sandkastens ab. Vorwiegend an den Stellen, an denen sich Klettergerüste, Schaukeln und Karussels befanden. Wenn der Metalldetektor anschlug &#8211; was relativ häufig passierte -, wühlte er kurz im Sand und steckte dann etwas in seine Tasche.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-852" title="Treasure_hunter-2" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/Treasure_hunter-2.jpg" alt="Treasure_hunter-2" width="198" height="289" /></p>
<p><em>Bild: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Treasure_hunter-2.jpg">Les  Chatfield</a></em></p>
<p>Was er fand? Nicht nur alte Schippen und metallene Flaschendeckel, sondern? <em>Kleingeld!</em> Welch geniale Idee. Diese Stellen sind ein Eldorado für Kleingeldsucher. Und wer sich nicht zu schade ist, mit einem Metalldetektor ausgerüstet die Spielplätze abzusuchen, kann sich auf diese Weise ein schönes Taschendeld von fünf bis zehn Euro pro Spielplatz dazuverdienen.</p>
<p>Großartig. Es lebe die Kreativität.</p>
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		<title>Ih bäh&#8230;</title>
		<link>http://www.marialeu.de/ih-bah/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 08:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Babys mit Lebensmittelallergien gibt es Spezialnahrungen, die idealerweise dazu führen, dass Hautausschläge, Juckreiz, Koliken und andere Unerfreulichkeiten verschwinden und ein fröhliches und entspanntes Kind zurückbleibt. Womit die Eltern allein gelassen werden, ist die Frage, wie bekommt man das Baby dazu, die Spezialnahrung zu sich zu nehmen? Der Internetauftritt eines Herstellers beantwortet in seinen FAQ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Babys mit Lebensmittelallergien gibt es Spezialnahrungen, die idealerweise dazu führen, dass Hautausschläge, Juckreiz, Koliken und andere Unerfreulichkeiten verschwinden und ein fröhliches und entspanntes Kind zurückbleibt. Womit die Eltern allein gelassen werden, ist die Frage, wie bekommt man das Baby dazu, die Spezialnahrung zu sich zu nehmen? Der Internetauftritt eines Herstellers beantwortet in seinen FAQ die Frage &#8220;Warum lehnt mein Kind die Nahrung ab ?&#8221; mit: vielleicht will ihr Kind Selbständigkeit zeigen. Mmh. Vielleicht könnte es auch daran liegen, dass die Nahrung nicht schmeckt? Es ist nicht übertrieben, sie als ekelhafte Plörre zu bezeichnen: ein wenig sauer, bitter und ansonsten geschmacklos. Da hilft es auch nichts, dass ein anderer Hersteller auf seiner Verpackung damit wirbt, das Nahrungsmittel sei besonders wohlschmeckend. Spätestens wenn das Baby die ersten Tropfen im Mund hat und angewidert das Gesicht verzieht, würgt und alles wieder ausspuckt, weiß man, dass es nicht so einfach wird, wie erhofft. Die Ärztin empfiehlt: Augen zu und durch. Wenn das Kind Hunger hat, wird es schon trinken. Na danke!</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-838" title="babyflasche" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/762148_59518853-400x358.jpg" alt="babyflasche" width="400" height="358" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/762148">amdavis</a></em></p>
<p><em>Nachtrag: </em>Nun mein qualifizierter Tip: Geduld und Liebe, immer wieder probieren, aber keinen Zwang ausüben. Die Umstellung geht einfacher, wenn sie schrittweise erfolgt und nach und nach das Stillen durch die Flasche ersetzt wird. Wenn das Kind alt genug ist (4 Monate plus), kann man zu einer Mahlzeit die hypoallergene Nahrung  mit Birne oder Banane mischen. Das ist vergleichsweise lecker und das Kind kann sich schon einmal an andere Geschmacksvarianten als Muttermilch gewöhnen.</p>
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		<title>Jahr ohne Sommer?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 06:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sommer scheint dieses Jahr aus Bayern zu stammen oder entschiedener Gegner der schwarz-gelben-Koalition zu sein. Jedenfalls hat er anscheinend beschlossen, den Raum Berlin großzügig auszusparen. Während anderswo die Sonne lacht und die neuesten Sommerfähnchen herumspaziert werden, stauben hier die Sommersachen im Schrank ein. Durchweg  Temperaturen um die 14 Grad, Regen, kräftiger Wind, Hagel und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sommer scheint dieses Jahr aus Bayern zu stammen oder entschiedener Gegner der schwarz-gelben-Koalition zu sein. Jedenfalls hat er anscheinend beschlossen, den Raum Berlin großzügig auszusparen. Während anderswo die Sonne lacht und die neuesten Sommerfähnchen herumspaziert werden, stauben hier die Sommersachen im Schrank ein. Durchweg  Temperaturen um die 14 Grad, Regen, kräftiger Wind, Hagel und ein unfreundlicher grauer Himmel haben mich dazu bewogen, mir Mitte Mai noch einmal eine neue dicke Jacke mit Kapuze zuzulegen.</p>
<p>Was ist los? Vielleicht hat sich auch, wie damals im Jahr 1816, eine dicke Aschewolke vulkanischen Ursprungs über uns niedergelassen, die die Sonnenstrahlen überall hin reflektiert, nur nicht zu uns. Was mich gleich dazu bringt, die wunderbare Verschwörungstheorie aufzuwerfen, dass der Ausbruch des nun legendären Eyjafjallajökul die Rache Islands für die Folgen der Finanzkrise ist. Und nicht natürlicherseits geschah, sondern von den isländischen Geheimdiensten ausgelöst wurde.</p>
<p>Wie dem auch sei: ich überlege, rechtliche Schritte gegen Petrus einzuleiten. Solch ein Wetter hatte ich nicht bestellt. Außerdem geht mein Basilikum auf dem Balkon ein. Welche Familie mit Haus in Südfrankreich oder Norditalien möchte mich adoptieren?</p>
<p>Zum Trost noch ein schönes Bild vom letzten Sommer, hach&#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-809" title="Sommer 2009" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/IMG_2253-400x266.jpg" alt="Sommer 2009" width="400" height="266" /></p>
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		<title>Der Fluch der Hilflosigkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 22:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorhin war ich auf dem Weg in die Küche, um das Abendbrot vorzubereiten, als mir aus dem Küchenfenster ein heller roter Schein entgegenleuchtete. Mein erster Gedanke war: ah, dort veranstaltet jemand ein Feuerwerk. Doch in der nächsten Sekunde war klar: Verdammt, aus der gegenüberliegenden Wohnung schlagen hohe Flammen. Schnell ins Schlafzimmer zurück: die Feuerwehr alarmieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorhin war ich auf dem Weg in die Küche, um das Abendbrot vorzubereiten, als mir aus dem Küchenfenster ein heller roter Schein entgegenleuchtete. Mein erster Gedanke war: ah, dort veranstaltet jemand ein Feuerwerk. Doch in der nächsten Sekunde war klar: Verdammt, aus der gegenüberliegenden Wohnung schlagen hohe Flammen. Schnell ins Schlafzimmer zurück: die Feuerwehr alarmieren. Auf den Balkon rennen und versuchen, die Bewohner des Hauses zu warnen. Zusehen, wie dort die Bewohner in Panik, mit Schlafanzug bekleidet durch den Hausflur rennen. Jemanden organisieren, der die Haustür für die Feuerwehrleute öffnet. Minuten später waren Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr da. Doch bis die Schläuche richtig positioniert waren und das eigentliche Löschen losgehen konnten, vergingen bestimmt zehn bis fünfzehn Minuten bangen Wartens. Minuten in denen ich am Fenster stand und hilflos mitansehen musste, wie das Feuer unglaublich schnell über den Balkon auf die darüberliegende Wohnung und das Dach übergriff. Wie die Fenster herausplatzten und die Flammen an der Hauswand leckten. Die Bewohner der darüberliegenden Wohnung hatten es nicht rechtzeitig herausgeschafft. Sie hatten sich zwar in die obere Etage der Wohnung geflüchtet, aber schon allein der Rauch muss große Gesundheitsschäden (und hoffentlich nichts schlimmeres) bei Ihnen angerichtet haben. Sie hatten zunächst bei geschlossenem Fenster abgewartet, doch irgendwann war die Rauchentwicklung so stark, dass sie halb auf den Fensterbrettern kauerten, bis sie endlich und zum Glück von den Feuerwehrleuten aus der Wohnung geholt wurden.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-780" title="Feuer" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/feuertorstr-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /><br />
<em>Während des Brandes</em></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-777" title="Am Tag danach" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/pict0119-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /><br />
<em>Am Tag danach</em></p>
<p>In solchen Momenten wird einem die Angst vor der eignen Sterblichkeit, der Verwundbarkeit der Menschen, die man liebt und die Hilflosigkeit in einer solchen Situation und gegenüber derartigen Naturgewalten so unbarmherzig vor Augen geführt, dass es unglaublich bedrückend ist. Also Leute bitte, bitte: keine Fahrlässigkeit beim Thema Brandschutz.</p>
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		<title>Die Woche eines Geschäftsführers</title>
		<link>http://www.marialeu.de/die-woche-eines-geschaftsfuhrers/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 14:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich vor einer Weile im Büro der Sekretärin unserer Geschäftsführung stand, konnte ich einen kleinen Blick auf ihren Bildschirm werfen, der gerade den Terminkalender ihrer Chefin anzeigte. So etwas hatte ich wirklich noch nicht gesehen. Meine Damen und Herren, ich präsentiere Ihnen den Terminkalender einer Geschäftsführerin (zum Vergrößern klicken):

Ein paar Infos dazu:

Sie verantwortet mehrere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor einer Weile im Büro der Sekretärin unserer Geschäftsführung stand, konnte ich einen kleinen Blick auf ihren Bildschirm werfen, der gerade den Terminkalender ihrer Chefin anzeigte. So etwas hatte ich wirklich noch nicht gesehen. Meine Damen und Herren, ich präsentiere Ihnen den Terminkalender einer Geschäftsführerin (zum Vergrößern klicken):</p>
<p><a href="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/kalender.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-749" title="Die Woche des CEOs" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/kalender-300x248.jpg" alt="" width="300" height="248" /></a></p>
<p>Ein paar Infos dazu:</p>
<ul>
<li>Sie verantwortet mehrere Geschäftsbereiche mit insgesamt etwa 1.000 Mitarbeitern.</li>
<li>Sie steht zwei Stufen unter dem Vorstand einer großen deutschen Firma.</li>
<li>Die Geschäftsbereiche sind über zwei (deutsche) Standorte verteilt, zwischen denen sie pendelt.</li>
<li>Ihr Freund sieht sie am Wochenende und morgens, wenn er um 5 Uhr aufsteht, um sie zum Flughafen zu fahren.</li>
<li>Was in diesem Kalender wie Doppelbelegungen aussieht, sind oft Kommentare zu den eigentlichen Terminen.</li>
<li>Fast alle Termine sind Besprechungen.</li>
<li>Zeit für &#8220;richtige&#8221; Arbeit ist nur abends oder im Flugzeug.</li>
<li>Wann sie zu Mittag isst, weiß ich nicht.</li>
<li>Kern der meisten Besprechungen ist eine PowerPoint-Präsentation. Diese werden mittlerweile auch als Protokoll herangezogen.</li>
</ul>
<p>Ich hatte sie mal gefragt, was sie motiviert, so ein Leben zu führen. Sie sagte, dass sie zu Beginn des Jobs nicht wusste, was auf sie zukommen würde, dass sie aber entschlossen ist, die Firma trotz des schwierigen Umfelds voranzubringen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Haushaltstipps vom LKA</title>
		<link>http://www.marialeu.de/haushaltstipps-vom-lka/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 08:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Referendare standen uns für einen Tag auch die heiligen Hallen des LKA Berlin offen. Das LKA residiert am Flughafen Tempelhof in einem dieser modernen grauen Glaskästen, die zur Zeit wie Pilze aus dem Boden sprießen. (Ich sage nur Friedrichstraße &#8211; gegenüber vom Admiralspalast, schüttel&#8230; Kann man in diesen Fällen nicht vom Architekten und vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Referendare standen uns für einen Tag auch die heiligen Hallen des LKA Berlin offen. Das LKA residiert am Flughafen Tempelhof in einem dieser modernen grauen Glaskästen, die zur Zeit wie Pilze aus dem Boden sprießen. (Ich sage nur Friedrichstraße &#8211; gegenüber vom Admiralspalast, schüttel&#8230; Kann man in diesen Fällen nicht vom Architekten und vom Land Berlin Schadensersatz für psychische und physische Beeinträchtigungen verlangen, die einem beim Anblick des Gebäudes überkommen?) Neben einem spannenden Vortrag über das Kompetenzzentrum Kriminaltechnik (damit auch wir Juristen wissen, wie kompetent die Leute dort sind) mit modernster Technik, unter Einsatz eines Beamers mit überdimensionalem Touchscreen an der Wand, hat mich vor allem die Kantine beeindruckt: ein schöner heller Raum mit Glasdach und hervorragendem Angebot: italienische Kekse, frischgepresster Orangensaft, annehmbarer Kaffee, Apfelstrudel mit Vanillesauce&#8230; und das zu Kantinenpreisen! Wenn das kein Grund ist, beim LKA zu arbeiten. Obwohl ich mich wahrscheinlich schwer damit tun würde, die mit Abkürzungen gespickte und insofern ein wenig an Neusprech erinnernde interne Sprache zu lernen.</p>
<p><a href="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/spion.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-744" title="secret agent" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/spion.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p><em><a href="http://www.sxc.hu/photo/636701">Foto: G-Man</a></em></p>
<p>Aus dem Vortrag habe ich einige praktische Erkenntnisse mitgenommen:</p>
<ul>
<li>Wasserkocher sind der häufigste Grund für Wohnungsbrände. Es empfiehlt sich beim Verlassen der Wohnung den Stecker herauszuziehen.</li>
<li>Ein von innen steckender Schlüssel ist nur dann ein Schutz vor Einbrechern, wenn er so gedreht ist, dass er quer im Schloss steckt. Befindet er sich vertikal im Schloss, kann man von außen einen Schlüssel in das Schloss stecken und mit einem leichten Schlag den inneren Schlüssel so nach innen drücken, dass man von außen schließen kann.</li>
<li>True Crypt eignet sich hervorragend zur Verschlüsselung sensibler Daten und ist momentan nicht wirklich entschlüsselbar.</li>
<li>Nicht federnde Teleskopschlagstöcke sind keine verbotenen Waffen.</li>
<li>Auch Gas- und Schreckschusspistolen sind tödlich, wenn sie aus nächster Nähe abgefeuert werden. (Die schönen Fotos mit den halb weggeblasenen Köpfen bleiben mir in frischer Erinnerung)</li>
<li>Täter lassen sich anhand von Fusseln, die sie aus ihrer Umgebung und aus dem Kontakt mit dem Opfer mit sich herum tragen, ermitteln. Jeder Mensch hat quasi seinen eigenen &#8220;Fusselabdruck&#8221;</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frühlingsanfang</title>
		<link>http://www.marialeu.de/fruhlingsanfang/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 18:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich. Nachdem ich schon vor einem Monat einen Hyazinthentopf gekauft habe in der (vergeblichen) Hoffnung, dass sich das Wetter davon beeindrucken lässt, ist es jetzt offiziell. Unser Gegenübernachbar hat schon seine Palmen auf den Balkon gestellt. Optimist.

Foto: ckgd2
Nachtrag: WTF? Schneesturm hatte ich nicht bestellt!
Nachtrag: die Palmen des Nachbarn schienen nach wenigen Wochen Vorfrühlings tot zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich. Nachdem ich schon vor einem Monat einen Hyazinthentopf gekauft habe in der (vergeblichen) Hoffnung, dass sich das Wetter davon beeindrucken lässt, ist es jetzt offiziell. Unser Gegenübernachbar hat schon seine Palmen auf den Balkon gestellt. Optimist.</p>
<p><a href="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/flower.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-726" title="flower" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/flower.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/1022430">ckgd2</a></em></p>
<p>Nachtrag: WTF? Schneesturm hatte ich nicht bestellt!</p>
<p>Nachtrag: die Palmen des Nachbarn schienen nach wenigen Wochen Vorfrühlings tot zu sein. Mittlerweile wachsen aus dem gelben Strunk jedoch neue grüne Palmwedel heraus. Eine Phoenixpalme?</p>
]]></content:encoded>
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