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	<title>Banane &#187; Genuss</title>
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		<title>Auf der Zunge zergangen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 12:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Bislang hielt ich es für ein Ammenmärchen, dass ein Stück Fleisch so zart sein kann, dass es förmlich auf der Zunge zergeht.  Doch &#8211; oh Wunder &#8211; ich wurde eines besseren belehrt.
Wir hatten uns einen freien Abend organisiert und wollten irgendwo in der Nähe lecker essen gehen. Da mein Begleiter Lust auf Steak hatte, beschlossen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang hielt ich es für ein Ammenmärchen, dass ein Stück Fleisch so zart sein kann, dass es förmlich auf der Zunge zergeht.  Doch &#8211; oh Wunder &#8211; ich wurde eines besseren belehrt.</p>
<p>Wir hatten uns einen freien Abend organisiert und wollten irgendwo in der Nähe lecker essen gehen. Da mein Begleiter Lust auf Steak hatte, beschlossen wir, das relativ neue Bio-Steakhaus in der <span style="text-decoration: line-through;">Biomeile</span> Schönhauser Allee aufzusuchen. Zugegeben, der Name ist etwas speziell: Steaksandfriends (das Steak, dein Freund? Wahrscheinlich soll es implizieren, dass man dort Steak essen und seine Freunde treffen kann. Na ja). Wir hatten einen Tisch bestellt, da es am Vorabend relativ voll schien. Das wäre jedoch an diesem Samstag Abend nicht nötig gewesen.  Das Restaurant war etwa zur Hälfte besetzt.  An der Tür kam uns ein geschniegelter Herr entgegen, der uns die Jacken abnahm und zum Tisch geleitete.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-827" title="Steak" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/719768_20619477-400x300.jpg" alt="Steak" width="400" height="300" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/719768">laktosen</a></em></p>
<p><span id="more-824"></span>Das Licht war gedämpft, mit einzelnen Spots und Kerzen auf jedem Tisch. Die Inneneinrichtung war für meinen Geschmack jedoch etwas kühl, lieblos und unpersönlich, die Musik einen Tick zu laut und aufdringlich. Doch nun Schluß mit dem Herumgenörgel, schließlich muss ein Restaurant vor allem dem Magen gefallen.</p>
<p>Es gab eine Tageskarte mit saisonalen Spezialitäten und eine normale Abendkarte mit Steaks und Burgern. Wir entschieden uns beide für Steak aus der normalen Abendkarte, ich für Filet &#8211; mein Begleiter für ein Rumpsteak. Dazu konnte man aus verschiedenen Saucen, Gemüsen, Kartoffelbeilagen und Salaten wählen. Zu meinem Filetsteak nahm ich Champignons, <span style="text-decoration: line-through;">Kartoffelspalten</span> Wedges (sorry, das Wort Kartoffelspalten erweckt bei mir immer pornographischen Assoziationen) und Rotweinsauce. Mein Begleiter aß sein Rumsteak  mit einem kleinen Töpfchen Coleslaw (Kohl/Krautsalat mit cremigem Dressing) , Pommes und Whiskysauce. Dazu tranken wir Rotwein und Mineralwasser. Das Wasser war von Spreequell, was mir gut gefiel: ich unterstütze gerne die regionale Industrie. Als Vorspeise teilten wir uns Bruscetta, als Nachtisch Vanilleeis mit Erdbeeren in Minzsauce.</p>
<p>Die Beilagen waren frisch und gut, die Wedges riesig, die Saußen hervorragend. Der Höhepunkt war jedoch ohne Frage das Fleisch. Das machte sich schon beim Abschneiden der Fleischbissen bemerkbar: statt des üblichen Herumsäbelns glitt das Messer glatt und zackig hindurch. Und wie bereits vorweggenommen: im Mund zerschmolz es förmlich auf der Zunge&#8230;mmh, lecker.</p>
<p>Der Service war ambitioniert, schnell und aufmerksam. Ohne dass wir etwas sagen mussten, kam ein Ober auf die Idee, dass die Beleuchtung unseres Tisches zu hell sein könnte und schlug uns vor, die Spots über unserem Tisch zu dimmen. Nur der geschniegelte &#8220;Türsteher&#8221; schien nicht daran zu denken, dass es an einem frischen Abend kühl  hereinzieht, wenn er für längere Zeit in der offenen Tür steht und nach Kundschaft Ausschau hält.</p>
<p>Die Preise sind, kurz gesagt: auf Bioniveau. Der Abend kostete uns ca. 85 € ohne Trinkgeld. Ein Steak ist im Durchschnitt für 20 bis 25 Euro zu haben, die dazugehörigen Beilagen gibt es ab fünf Euro aufwärts.</p>
<p>Mein Gesamtfazit: wegen des Fleischs lohnt sich ein Besuch. Das Restaurant scheint jedoch noch nicht in seiner Nische angekommen zu sein: Preise und Bedienung sind auf einem höheren Niveau, als Einrichtung und Atmosphäre.  Mit ein bisschen mehr Liebe und Individualität bei der Ausstattung hätte es Potential als ein Ort, an dem man regelmäßig Freunde trifft und Steak isst.</p>
<p><em>Steaks&amp;Friends, Schönhauser Allee 10-11, 10119 Berlin (zwischen U Rosa-Luxemburg-Platz und U Senefelderplatz)</em></p>
<p><em><strong>Nachtrag: wir waren wohl nicht die einzigen, die das Konzept nicht ganz stimmig fanden: nach nur wenigen Monaten Betrieb wurde das Restaurant geschlossen.</strong><br />
</em></p>
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		<title>Pfefferminztee mal anders</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 10:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amüsement]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, was vor kurzem mit der Kellnerin in der Volksbar los war. Schlechte Nacht? Restalkohol? Allgemeine Verpeiltheit?
Dass sie ein anderes als das bestellte Baguette brachte und die Salatbeilage vergaß, das kann passieren. Doch was sie uns als frischen Pfefferminztee auf den Tisch stellte, stimmte mich sehr nachdenklich. Im Halbdunkel und auf den ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, was vor kurzem mit der Kellnerin in der Volksbar los war. Schlechte Nacht? Restalkohol? Allgemeine Verpeiltheit?</p>
<p>Dass sie ein anderes als das bestellte Baguette brachte und die Salatbeilage vergaß, das kann passieren. Doch was sie uns als frischen Pfefferminztee auf den Tisch stellte, stimmte mich sehr nachdenklich. Im Halbdunkel und auf den ersten Blick sah der Tee völlig normal aus: grüne Blätter in heißem Wasser. Also hinein mit dem Löffel Zucker und umrühren. Pusten. Nippen. Doch irgendwie schmeckte der Tee anders als sonst. Was war passiert? Handelte es sich um eine neue, spannende Sorte Pfefferminz? Also nocheinmal probieren, herumrätseln, beratschlagen. Ein Blatt herausangeln, analysieren&#8230;</p>
<p>Meine schlaue Begleiterin fand dann des Rätsels Lösung: die Bardame hatte uns statt Pfefferminztee Basilikum aufgebrüht. Auch schön.  Nur wie kann man nur Pfefferminze mit Basilikum verwechseln? Es ist beides grün &#8211; doch  da hört die Ähnlichkeit auf schon auf. Das eine ist haarig mit Zacken am Rand, das andere glatt und hat relativ runde Blätter.</p>
<p>Im Anschluss noch ein kleines Bilderrätsel für alle Ratefüchse: Was ist was?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-797" title="basil" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/basil.jpg" alt="basil" width="400" height="301" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/473841">bgraphic</a></em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-798" title="pfefferminze" src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/pfefferminze.jpg" alt="pfefferminze" width="400" height="300" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/1103903">haiinee</a></em></p>
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		<title>Zucchino</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 13:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingswörter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe seit längerer Zeit den Duden Newsletter bestellt, weil mich die Feinheiten der Deutschen Sprache interessieren. In der heutigen Ausgabe ging es um die Singularform italienischer Spezialitäten. Sprich Spaghetti, Zucchini und Gnocchi, die üblicherweise im Plural verwendet werden. Was jedoch, wenn man sich in einem teuren Restaurant befindet und auf dem riesigen Teller nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe seit längerer Zeit den <a href="http://http%3A%2F%2Fwww.duden.de%2Fnewsletter">Duden Newsletter</a> bestellt, weil mich die Feinheiten der Deutschen Sprache interessieren. In der heutigen Ausgabe ging es um die Singularform italienischer Spezialitäten. Sprich Spaghetti, Zucchini und Gnocchi, die üblicherweise im Plural verwendet werden. Was jedoch, wenn man sich in einem teuren Restaurant befindet und auf dem riesigen Teller nur eines von jeder Sorte zu finden ist? Dann isst man einen Spaghetto mit einem Zucchino und einem -na, wer kann es raten? &#8211; richtig! Gnoccho.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/zucchino.jpg" alt="Zucchino" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/637550">vierdrie </a><br />
</em></p>
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		<title>Zimtbrötchen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 19:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich habe ich sie bei meinem Lieblingsbäcker entdeckt und sofort zu meinen neuen Lieblingsbrötchen erkoren: Zimtbrötchen. Vom Grundprinzip her sind sie so ähnlich, wie Splitterbrötchen, nur dass die kleinen Teigkammern mit Zimt gefüllt sind. Sie eignen sich hervorragend nachmittags als Kuchenersatz oder für ein süßes Frühstück &#8211; am Besten warm aus dem Ofen. Geschmacklich  tendieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich habe ich sie bei meinem Lieblingsbäcker entdeckt und sofort zu meinen neuen Lieblingsbrötchen erkoren: Zimtbrötchen. Vom Grundprinzip her sind sie so ähnlich, wie Splitterbrötchen, nur dass die kleinen Teigkammern mit Zimt gefüllt sind. Sie eignen sich hervorragend nachmittags als Kuchenersatz oder für ein süßes Frühstück &#8211; am Besten warm aus dem Ofen. Geschmacklich  tendieren sie in Richtung Milchreis mit Zimt und Zucker, sind aber weniger süß. Mjam, lecker!</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/zimt.jpg" alt="Zimtstangen" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/642136">Sritenou</a></em><a href="http://www.sxc.hu/photo/642136"> </a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>R. und die Schokoladenfabrik</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 17:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Werbungen der großen Schokoladenhersteller erwecken die Vorstellung, dass die Schokolade in den Fabriken bei strengster Hygiene, unter Verwendung ausgesuchter Zutaten und mit liebevoller Hand hergestellt wird. Dass die Wirklichkeit etwas anders aussieht, erfuhr ich in einem Interwiew mit einem jungen Herrn, der eine Zeit lang in einer Schokoladenfabrik gearbeitet hat.

Foto: cybersnot 
M: Hallo R., [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Werbungen der großen Schokoladenhersteller erwecken die Vorstellung, dass die Schokolade in den Fabriken bei strengster Hygiene, unter Verwendung ausgesuchter Zutaten und mit liebevoller Hand hergestellt wird. Dass die Wirklichkeit etwas anders aussieht, erfuhr ich in einem Interwiew mit einem jungen Herrn, der eine Zeit lang in einer Schokoladenfabrik gearbeitet hat.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/schoko2.jpg" alt="schokolade" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/683215">cybersnot</a> </em></p>
<p>M: Hallo R., du hast einige Zeit lang in einer Fabrik für Industrieschokolade gearbeitet. Dort wird die Schokoladenrohmasse hergestellt, die dann in Pelletform an Endunternehmen weitergeliefert wird.<br />
<em>R: Ja, es handelte sich um eine ca. 50 Mann starke Firma eines globalen Zulieferers, die für bekannte Großanbieter herstellt.</em><br />
M: Die Fabrik produziert also Milchschokoladestückchen, die dann beim Großanbieter weiterverarbeitet werden zu Endprodukten, die man in jedem Supermarkt findet.<em><br />
R: Ja, eigentlich jede geforderte Schokoladensorte</em></p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/schokoiii.jpg" alt="schokomasse" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/895874">letota </a></em></p>
<p>M: Erst mal zu dir: wie lange hast du dort ungefähr gearbeitet und in welchem Umfang?<br />
<em>R: Vermittelt wurde ich durch eine Zeitarbeitsfirma. Angestellt wurde ich meistens ca. für 2 Wochen, in denen ich dann Vollzeit dort gearbeitet habe. Alles in allem hab ich dort ca. ein halbes Jahr verbracht.</em><br />
M: Was für Tätigkeiten hast du denn dort verrichtet?<br />
<em>R: Ich habe die hergestellten Schokoladenpellets in einem 25 kg Karton verpackt. Hin und wieder war ich bei der eigentlichen Herstellung dabei.</em><br />
M: Das heißt, du standest auch am Fließband?<br />
<em>R: Eigentlich stand ich fast immer am Fließband. Meistens ist man da 8 Stunden allein.<br />
Die Arbeitsschritte sind ja so gemacht dass eine einzelne Person an einer Maschine arbeiten kann. Die Schokolade kommt von einem Fließband, fällt durch ein grobes Sieb und wird von einem Pappkarton aufgefangen. Meine Aufgabe bestand darin, genügend leere Kartons bereit zustellen und die gefüllten Kartons zu verschließen. Danach wird der 25kg Karton auf eine Palette gestellt und das Produkt gilt als auslieferbereit.  </em><br />
M: Waren die Leute dort alle über die Zeitarbeitsfirma eingestellt oder gab es überwiegend Festangestellte?<br />
<em>R: Auf 2 Festangestellte kommen ca. 5 Plätties von einer Zeitarbeitsfirma.</em><br />
M: Was sind denn Plätties<em><br />
R: Plätties sind Volldeppen , Idioten. </em><em>Die Auswahl des Personals war nicht immer die beste.</em><br />
M: Ok, heißt das, es wurden irgendwelche Arbeitslosen genommen, für die es sonst keine Verwendung gab? Wurde denn jeder genommen, oder gab es irgendwelche Voraussetzungen bezüglich der Qualifikation? <span id="more-483"></span><em><br />
R: Traurig, aber wahr: im Endeffekt haben die jeden genommen. Es gibt für den Job keine Voraussetzungen.   Für den gezahlten Hungerlohn ist natürlich nicht jeder bereit zu arbeiten. Im großen und ganzen waren da immer junge Menschen ohne Ausbildung oder Langzeitarbeitslose. Was mich verwundert hat war, dass dort auch schwangere Frauen gearbeitet haben, deren Tätigkeiten bestimmt nicht den Voraussetzungen des Schwangerenschutzes entsprachen.</em><br />
M: Wie viel hast du dort verdient?<br />
<em>R: € 5,80 pro Stunde</em></p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/schokoii.jpg" alt="schokomund" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/315905">urbanknite </a></em></p>
<p><em><a href="http://www.sxc.hu/photo/315905"></a></em><br />
M: Isst du noch Schokolade?<br />
<em>R: Äußerst selten.</em><br />
M: Warum nicht?<br />
<em>R: Also , ich glaube die Tage in der Schokoladenfabrik haben mir die Lust an der Nascherei genommen. Am Anfang war ich auch begeistert und dachte natürlich ich werde da jeden Tag was in mich reinstopfen . Die Realität sah leider gar nicht so aus. Die hygienischen Zustände waren nicht immer so vertrauenserweckend. Es gibt z.B. eine Handschuhpflicht die von allen wissentlich übergangen wird. Nicht aus bösem Willen sondern weil es sich ohne einfach besser arbeitet. Die Vorgesetzten drücken da gern ein Auge zu. Ein Haarnetz war immer absolute Pflicht und wurde auch immer getragen. Allerdings verliert man ja nicht nur Haare auf dem Kopf sondern auch im Gesicht und an den Armen und die landen dann eben ob gewollt oder ungewollt in der Schokolade.</em><br />
M: Wurdest du bezüglich irgendwelcher Hygienevoraussetzungen belehrt?<em><br />
R: Eine direkte mündliche Belehrung hab ich nie bekommen  obwohl man ständig eine solche Belehrung unterzeichnen musste.                                                                                                                                                                      Die Schokolade ist eigentlich für jeden zugänglich, ob in den Produktionsstätten oder bei der Verpackung. Dass man das Produkt probiert, ist ganz üblich dort. Selbst die Chefs greifen da ohne Bedacht zu. Bedenklich finde ich, dass man nicht einmal einen Gesundheitscheck bestehen musste. Eine Art Tauglichkeitstest für die Nahrungsmittelbranche gibt es da nicht (vielleicht für die Festangestellten). Am schlimmsten find ich, dass es dort Mäusefallen en masse gab.  Klar kann man ein großes Fabrikgelände nicht vor hungrigen Nagern beschützen. Aber die Tatsache, dass die toten Mäuse nicht immer sofort entfernt wurden und dann eine Weile neben dem Förderband rumlagen, gehört wohl zu den ekligsten Vorwürfen die man da machen kann.</em><br />
M: Gab es denn keine Kontrollen von irgendwelchen Gesundheitsbehörden? Hast du je eine Kontrolle miterlebt?<br />
<em>R: Selbst miterlebt hab ich keine. Es gibt aber ein internes Labor. Wie erfolgreich /erfolglos die sind kann ich aber nicht sagen.</em><br />
M: In Fabriken, die nicht im Lebensmittelbereich sind, ist es ja Gang und Gäbe, dass die halbe Belegschaft schon zum Frühstück das erste Bier trinkt. War das dort auch so?<br />
<em>R: Ja das kam hin und wieder vor . Zwar wurde nie direkt darüber geredet aber dafür haben manche einfach ihren Atem sprechen lassen. Ich meine damit, dass oft gerade die etwas älteren Leute da schon gern mit einer Alkoholfahne auftauchten.</em></p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/schokoiv.jpg" alt="schokomasse II" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/907917">danzo08</a></em></p>
<p><em><a href="http://www.sxc.hu/photo/907917"></a> </em><br />
M: Es gibt doch bestimmt viele Fabriken, die die Endanbieter beliefern, oder?<br />
<em>R: Ja, ABER wir sind günstiger und schneller.</em><br />
M: Denkst du, dass die Situation in anderen Fabriken auch so ist?<br />
<em>R:  Naja ich bin jetzt nicht mehr so blind um glauben das es überall sauber zugeht.                                                                                                                                                                 M</em>: Glaubst du, dass die großen Schokoladenhersteller wissen, wie die Zustände bei euch sind?<br />
<em> R: ich denke nicht. Die geben eine Bestellung auf und wenn Qualität und Preis stimmen, dann läuft das Geschäft.</em><br />
M: Denkst du, dass die Situation in deren Fabriken genau so ist &#8211; oder sind sie dort ordentlicher, weil sie befürchten, dass ihr Name in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn so etwas rauskommt? Wenn man die Vorarbeit durch eine fremde Firma machen lässt, kann man sich ja immer darauf berufen, von alledem nichts gewusst zu haben.<br />
<em> R: Da bin ich mir sogar sicher. Die haben ja einen Namen zu verlieren.</em><br />
M: Würdest du wieder dort arbeiten?<br />
<em>R:  Eigentlich ungern. Ich hab dort gejobt, weil es sonst kein freien Stellen gab.</em><br />
M: Riecht es in einer Schokoladenfabrik eigentlich lecker nach Schokolade, oder ist der Geruch der Einzelzutaten eher eklig?<br />
<em>R: Es riecht leider gar nicht nach Schokolade. Eher nach abgestandenen Lagerräumen.<br />
</em></p>
<p>Danke und Guten Apettit!</p>
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		<title>Sind Schokoladenbrunnen die neuen Mozarella-Tomaten?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 19:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie alles andere auch, unterliegen Partyessen gewissen Trends. Vor ungefähr zehn Jahren, wurden die Käsepießchen und Kaviareier ergänzt durch einen neuen Partysnack: Tomaten mit Mozarella und Basilikum. Leider schmeckten diese meistens nach gar nichts, da zu dem fehlenden Geschmack des Mozarellas auch noch der fehlende Geschmack der Holland Tomaten und des Discounter Olivenöls dazukam. Kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie alles andere auch, unterliegen Partyessen gewissen Trends. Vor ungefähr zehn Jahren, wurden die Käsepießchen und Kaviareier ergänzt durch einen neuen Partysnack: Tomaten mit Mozarella und Basilikum. Leider schmeckten diese meistens nach gar nichts, da zu dem fehlenden Geschmack des Mozarellas auch noch der fehlende Geschmack der Holland Tomaten und des Discounter Olivenöls dazukam. Kein Wunder also, dass sich die Partysnackeria weiterentwickelt hat.</p>
<p>Auf Omas Geburtstagsfeier noch nicht zu finden, aber auf  öffentlichen Partys seit einiger Zeit verbreitet, sind komische asiatisch anmutende Kleinteilchen &#8211; wahlweise aus dem Gläschen zu löffeln oder in rechteckige Form gepresst. Was man eigentlich isst, weiß keiner. Aber es sieht gesund aus. Und trendy.<br />
Im Mainstream scheint der Trend in Richtung Schokoladenbrunnen zu gehen, in dessen Fontäne man Obst oder andere Leckereien eintauchen kann. Das verspricht Entertainment und Genuss. Und man kann sie mittlerweile bei diversen Drogeriemärkten billig online bestellen. Problematisch ist nur, dass der Motor relativ laut zu sein scheint, so  dass man sich zwischen Schokobrunnen und Unterhaltung entscheiden muss. Der Apparat wird sich also nach kurzer Nutzungsdauer im Schrank zu den anderen überflüssigen Küchergeräten gesellen.</p>
<p>Was wohl als nächstes kommt? Einen Versuch wert wäre vielleicht der neue Trend aus Japan: eine <a href="http://www.kilian-nakamura.de/index.php/ame-de-watame-aus-hart-mach-weich-zuckerwatte-aus-bonbons/">Maschine, die aus Bonbons Zuckerwatte macht</a>.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/625167_96916808.jpg" alt="schokobrunnen" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/625167">ytchew</a> </em></p>
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		<item>
		<title>It&#8217;s Trüffeltime</title>
		<link>http://www.marialeu.de/its-truffeltime/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 14:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Wintertrüffelzeit und ich hatte gestern Abend das Glück, ein Gericht mit hervorragendem Perigord-Trüffel zu genießen. Anlässlich Olivers Geburtstag, haben wir uns ein etwas teureres, aber ausgesprochen gutes Restaurant für das Abendessen ausgesucht: das Ristorante Al Contadino Sotto Le Stelle (ein Name, der mich irgendwie an einen Eros-Ramazotti-Hit erinnert) in der Auguststraße in Berlin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Wintertrüffelzeit und ich hatte gestern Abend das Glück, ein Gericht mit hervorragendem Perigord-Trüffel zu genießen. Anlässlich Olivers Geburtstag, haben wir uns ein etwas teureres, aber ausgesprochen gutes Restaurant für das Abendessen ausgesucht: das <em><a href="http://www.biancomassaro.de/site/index.html">Ristorante Al Contadino Sotto Le Stelle</a> </em>(ein Name, der mich irgendwie an einen Eros-Ramazotti-Hit erinnert) in der Auguststraße in Berlin Mitte. Es ist ein kleines Restaurant mit liebevoller italienischer Einrichtung, kleinen Tischen für zwei oder vier Personen und äußerst gemütlicher Atmosphäre. Das Publikum besteht zur Hälfte aus Anzugträgern, zur anderen Hälfte aus Pulloverträgern. Die Reservierung eines Tisches emfpiehlt sich selbst an einem Montag Abend. <a href="http://www.biancomassaro.de/site/menu.html">Die Karte</a> wechselt monatlich. Die Weinkarte ist so umfangreich, dass man sich einen ganzen Abend mit deren Studium vertreiben könnte. Als Vorspeise empfahl uns der Ober <em>Caponata di melanze </em>für  11,50 €,<em> </em>geschmorte Auberginen mit sehr tomatiger Tomatensauße und mich an Weihnachten erinnernden angebratenen Mandeln und Pinienkernen. Es war ein wunderbares Zusammenspiel von weich und knusprig und fruchtig und weihnachtlich. Als Hauptgericht habe ich gegrilltes <em>Entrecote</em> mit Sauce von frischem Trüffel und in Öl geschwenkten Kartoffeln, mit 26,50 € das teuerste Gericht der Karte, bestellt. Das Entrecote war ein Gedicht: außen zartbraun, innen zartrosa und mit nicht einmal einem Anflug von Zähigkeit, zerschmolz es mit den feinen Trüffelscheibchen auf der Zunge. Auch Olivers <em>Taglierini </em>mit weißen Bohnen aus Sarconi und Scampi für 16 € waren hervorragend. Ein Dessert passte leider nicht mehr in unseren Magen. So gab es zum Abschluss nur noch einen Cappucino. Der Kellner half uns in die Mäntel und mit einem <em>grazie, ciao</em> und einem wohligen Gefühl im Magen ging es nach Hause.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/800px-truffe_coupee.jpg" alt="perigord trüffel" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Truffe_coup%C3%A9e.jpg">moi-même</a></em></p>
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		<title>Regeln des Anstoßens</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 20:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemäß unserer Tradition strenger Regeln gibt es in Deutschland zwei wichtige Grundsätze beim Anstoßen vor dem Trinken:

Jeder muss mit jedem einmal anstoßen.
Während die Gläser sich berühren, müssen die beiden Anstoßenden sich um jeden Preis in die Augen schauen.

Der erste Punkt stellt klar, dass alle am Tisch gleich wichtig sind. Die Anzahl der Glasberührungen beträgt bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gemäß unserer Tradition strenger Regeln gibt es in Deutschland zwei wichtige Grundsätze beim Anstoßen vor dem Trinken:</p>
<ul>
<li>Jeder muss mit jedem einmal anstoßen.</li>
<li>Während die Gläser sich berühren, müssen die beiden Anstoßenden sich <em>um jeden Preis </em>in die Augen schauen.</li>
</ul>
<p>Der erste Punkt stellt klar, dass alle am Tisch gleich wichtig sind. Die Anzahl der Glasberührungen beträgt bei n Gästen genau n*(n-1)/2 und liegt somit in der Größenordnung n². Das bedeutet, dass bei 10 Gästen genau 45 &#8220;Kling&#8221; Geräusche zu hören sind. Das kann dauern. Insbesondere wenn der Tisch etwas länglich ist und sich einige Gäste stark in Richtung des Anstoßpartners beugen müssen. Ausnahmen für diese Regel gibt es höchstens bei Geburtstagen. Das Geburtstagskind kann mit jedem einmal anstoßen, ohne dass diese das untereinander tun. Bei 10 Gästen sind das dann auch lediglich 10 &#8220;Kling&#8221; Geräusche.</p>
<p>Wichtiger als Regel Nummer eins ist jedoch Regel Nummer zwei. Man schaut sich in die Augen! Keine Ausnahmen! Ich war bereits Zeuge, wie unwissende Ausländer scharf zurechtgewiesen wurden und erlebt habe ich das nur in Deutschland. Mit diesem Punkt wird das Anstoßen jedoch zur Kunst: Denn hat man das dünne Weinglas nicht mehr im Auge, muss man behutsam vorgehen. Ist man zu schnell, könnte es zerbrechen. So kommt es, dass sich die Gläser der Anstoßpartner meist sehr langsam nähern, so dass sie sich manchmal erst nach ein paar Sekunden berühren. Das anfangs noch freundliche Lächeln weicht schnell einem gequälten Lächeln, ausgelöst durch die Konzentration auf die Bewegung des Glases mit der richtigen Geschwindigkeit in die richtige Richtung. Aufgrund Regel Nummer eins handelt es sich bei den Anstoßpartnern häufig auch um Fremde, was die Situation nicht besser macht. Erst das &#8220;Kling&#8221; Geräusch bedeutet Erlösung.</p>
<p>Ich persönlich finde das amüsant. Bei 10 Gästen ist 45 Mal ein gequältes Lächeln zu sehen. Da bin ich schon enttäuscht, wenn einer einfach nur &#8220;Prost&#8221; in die Runde ruft und trinkt.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/prost.jpg" alt="Prost" /><br />
<em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/blakesamic/2151717824/" title="Zur Flickr Page von Slake B">Slake B</a></em></p>
<p>ps. Marias Onkel sagt beim Anschauen während des Anstoßens immer &#8220;Pupille!&#8221;</p>
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		<title>Geschmackserlebnis</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 20:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt doch (beinahe) nichts besseres, als den Genuss von gutem Essen. Ich liebe es, wie sich die verschiedenen Aromen im Mund entfalten und man bei jedem Biss eine geschmackliche Sinfonie erlebt. Bei einer liebevoll und mit guten Zutaten zubereiteten Mahlzeit kommt es gar nicht darauf an satt zu werden, sondern nur darauf, seine Sinne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt doch (beinahe) nichts besseres, als den Genuss von gutem Essen. Ich liebe es, wie sich die verschiedenen Aromen im Mund entfalten und man bei jedem Biss eine geschmackliche Sinfonie erlebt. Bei einer liebevoll und mit guten Zutaten zubereiteten Mahlzeit kommt es gar nicht darauf an satt zu werden, sondern nur darauf, seine Sinne zu verzaubern.</p>
<p><a href="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/weinfasser.jpg" title="Weinfässer"><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/weinfasser.jpg" alt="Weinfässer" /></a></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.freerangestock.com/details.php?gid=&amp;sgid=&amp;pid=1870">Chance Agrella</a></em><a href="http://www.freerangestock.com/details.php?gid=&amp;sgid=&amp;pid=1870"> </a></p>
<p>Heute hatte ich wieder so ein Geschmackserlebnis. Ich habe mich auf ein Abendessen im Pappa e Ciccia in Berlin Prenzlauer Berg, Choriner Str./ Schwedter Str. einladen lassen. Und war begeistert. Zum Mittagstisch und abends wird warmes Essen angeboten, außerdem gibt es gibt Frühstück und leckere Kuchen. Tagsüber ist es ein sehr nettes und helles Café. Abends bietet es eine gemütliche und entspannte Restaurantatmosphäre. Die Karte wechselt täglich. Auf der Abendkarte fanden sich heute Antipasti, einige Salate, zwei Suppen, verschiedene Pastaspeisen, zwei Fleischgerichte und natürlich einige Süßspeisen. Die Preise für die Hauptgerichte lagen zwischen 9 und 16 €. Der Koch ist Italiener, was per se schon vielversprechend ist. Meine Wahl waren Tortelacci (sehr große Tortellini), gefüllt mit Waldpilzen in Rotweinsauce. Was soll ich sagen: schon das vor dem Essen servierte Brot war hervorragend: außen knusprig, innen weich. Die dazu gereichten Oliven waren angenehm fruchtig und gehörten zu den besten Oliven, die ich bis jetzt gegessen habe. Und das Hauptgericht war ein Traum. Die pürierten Waldpilze harmonierten hervorragend mit der süßlichen Rotweinsauße und dem salzigen darüber geraspelten Käse. Die Nudeln waren natürlich selbst gemacht. Zum Nachtisch konnten wir uns ein Tiramisu nicht verkneifen und das war auch gut so. Denn was ist ein Essen ohne eine süße Kleinigkeit danach.</p>
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		<title>Lebkuchen zum Frühstück</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 20:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Zumindest aus Sicht der Lebensmittelindustrie. Seit Anfang Oktober liegen in den Regalen der Supermärkte wieder Weihnachtssüßigkeiten aus und jedes Mal, wenn ich daran vorbeilaufe, frage ich mich, ob es wirklich Menschen gibt, die jetzt schon Lebkuchen oder Stollen kaufen &#8211; wahre Liebhaber solcher Leckereien, deren Sommervorrat sich jetzt dem Ende neigt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Zumindest aus Sicht der Lebensmittelindustrie. Seit Anfang Oktober liegen in den Regalen der Supermärkte wieder Weihnachtssüßigkeiten aus und jedes Mal, wenn ich daran vorbeilaufe, frage ich mich, ob es wirklich Menschen gibt, die jetzt schon Lebkuchen oder Stollen kaufen &#8211; wahre Liebhaber solcher Leckereien, deren Sommervorrat sich jetzt dem Ende neigt. Ich habe mir vorgenommen, nicht vor November schwach zu werden. Ideal wäre natürlich Dezember, aber dann ist die Zeit des Genusses so kurz. Denn zu Weihnachten ist ja keine Weihnachtsware mehr erhältlich &#8211; dann werden die Regale frei geräumt für die Ostersachen. Schade, dass ich nicht in Nürnberg wohne, sonst könnte ich mir während der Vorweihnachtszeit jeden Morgen zum Frühstück einen frischen echten Nürnberger Lebkuchen kaufen. So bleibt mir nur Lebkuchen aus der Dose.</p>
<p><a href="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/99355_5638.jpg" title="Lebkuchen"><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/99355_5638.jpg" alt="Lebkuchen" /></a></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/99355">jf </a></em></p>
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