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	<title>Banane &#187; Wissen</title>
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		<title>Eindrücke aus dem Irak</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 19:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine amerikanische Freundin von mir hat sich ein Jahr Auszeit genommen, um im Irak zu arbeiten. Sie arbeitet in einem Krankenhaus der amerikanischen Botschaft. Ihre erste Woche geht gerade zu Ende und ich habe sie per Skype zu ihren ersten Eindrücken gefragt. Ich nenne sie einfach &#8220;X&#8221;.
Oliver: Hast Du bereits gearbeitet?
X: Ja, die ganze Woche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine amerikanische Freundin von mir hat sich ein Jahr Auszeit genommen, um im Irak zu arbeiten. Sie arbeitet in einem Krankenhaus der amerikanischen Botschaft. Ihre erste Woche geht gerade zu Ende und ich habe sie per Skype zu ihren ersten Eindrücken gefragt. Ich nenne sie einfach &#8220;X&#8221;.</p>
<p><strong>Oliver:</strong> Hast Du bereits gearbeitet?</p>
<p><strong>X:</strong> Ja, die ganze Woche schon. Die Arbeit ist in Ordnung. Unsere Abteilung ist neu, deswegen muss ich viel organisieren.</p>
<p><strong>Oliver:</strong> Du arbeitest in einem Krankenhaus. Hat man da viel mit Opfern von Autobombenexplosionen zu tun?</p>
<p><strong>X:</strong> Kaum. Die Leute, die zu uns kommen, sind einfach krank. Hauptsächlich Papierschnittwunden. (lacht)</p>
<p><strong>Oliver:</strong> Sind die Leute im Allgemeinen gut oder schlecht drauf?</p>
<p><strong>X:</strong> Ich würde sagen, sie sind ziemlich gleichgültig. Die meisten wollen aber schon hier sein. Viele sind hier für ein Jahr. Sie können sich hinterher aussuchen, wo sie hin möchten. Die meisten träumen von einem Leben am Strand oder so etwas.</p>
<p><span id="more-684"></span><strong>Oliver:</strong> Wie hat man auf die Wahl Obamas zum Präsidenten reagiert?</p>
<p><strong>X:</strong> Gleichgültig. Die Leute zeigen ungern ihre Gefühle. Viele haben Angst davor, dass sie den Irak verlassen müssen, weil Obama gegen den Krieg ist. Das Leben dieser Menschen dreht sich um den Krieg. Manche wollen gar nicht mehr weg. Es ist wie eine Fantasiewelt. Sie können tun und lassen, was sie wollen, und nie wird jemand etwas davon erfahren. Ich höre viele Geschichten von weißen Amerikanern über ihre Iraki Freundin. Mit Betonung auf &#8220;Iraki&#8221;, als ob sie noch andere Freundinnen hätten.</p>
<p><strong>Oliver:</strong> Ist man sehr beschäftigt oder hat man viel Freizeit?</p>
<p><strong>X:</strong> Die Leute sind beschäftigt, aber sie können sich die Zeit selbst einteilen. Hauptsache ihre Arbeit wird verrichtet. Manche gehen erst um 10 Uhr zur Arbeit. Ich habe leider feste Arbeitszeiten und keine Überstunden.</p>
<p><strong>Oliver:</strong> Muss man für Dinge bezahlen oder gibt es alles umsonst?</p>
<p><strong>X:</strong> Ich werde mit allem versorgt. Für Dinge wie Seife, Shampoo oder Souvenirs muss ich selbst aufkommen, aber Essen ist umsonst. Das Essen ist übrigens sehr gut hier.</p>
<p><strong>Oliver:</strong> Man wird verwöhnt.</p>
<p><strong>X:</strong> Ja. Alles, was ich brauche, ist nur wenige Schritte entfernt. Ich habe WLAN, Flachbild-TV, DVD und Kabelfernsehen. Es gibt hier ein Kino, in dem jeden Abend Filme laufen. Und eine Bar (Drinks müssen wir selbst bezahlen).</p>
<p><strong>Oliver:</strong> Also ein volles Gehalt, aber kaum Ausgaben.</p>
<p><strong>X:</strong> Ja, plus 50% Zuschlag und Reisegeld.</p>
<p><strong>Oliver:</strong> Wird vor Ort in amerikanischen Dollars bezahlt?</p>
<p><strong>X:</strong> Ja. Aber die Dinge sind so billig hier, weil alles dem Militär gehört und man keine Steuern bezahlen muss. Aber es gibt auch ein paar Dinge, die nerven. Da mein Gebäude neu ist, funktioniert die Klimaanlage noch nicht richtig. Sie ist permanent auf kalt gestellt. Ich friere nachts. Und irgendwann wird mir der Sand auf die Nerven gehen. Sand ist einfach überall.</p>
<p><strong>Oliver:</strong> Hat man Kontakt zu Irakis? Gehen die Leute in benachbarte Städte oder Dörfer?</p>
<p><strong>X:</strong> Wir sind inmitten einer Stadt. Die Leute gehen oft aus, um Irakis zu besuchen, einzukaufen oder in Restaurants zu essen. Obwohl das eigentlich verboten ist. Ich arbeite mit ein paar Irakis, aber die verheimlichen vor ihren Landsleuten, dass sie für die Amerikaner arbeiten. Die Typen mit ihren Iraki Freundinnen besuchen sie außerhalb. Die Frauen würde hier gar nicht reinkommen, weil alles abgeriegelt ist. Man braucht sogar für verschiedene Bereiche verschiedene Ausweise. Manche tragen T-Shirts, auf denen steht: &#8220;Du brauchst einen Ausweis für Sex.&#8221;</p>
<p><strong>Oliver:</strong> Wie ist das Verhältnis Männer zu Frauen?</p>
<p><strong>X:</strong> Etwa 10 zu 1. Die Männer sind alle um die 40 oder 45 und haben Bierbäuche. Ich freue mich auf meinen Besuch der Militärbasis am Wochenende. In meiner Fantasie sind da nur junge, durchtrainierte Soldaten mit Sixpacks.</p>
<p>(Fortsetzung folgt.)</p>
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		<title>Ted Talk mit Zimbardo II.</title>
		<link>http://www.marialeu.de/ted-talk-mit-zimbardo-ii/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 17:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor gut einem halben Jahr von mir angekündigt, ist er jetzt endlich online: der Ted Talk mit Philip Zimbardo. Jenem Wissenschaftler, der 1971 das Stanford Prison Experiment durchführte. Dabei wurden Studenten in zwei Gruppen eingeteilt und ein Teil der psychologischen Fakultät in ein Gefängnis umgebaut. Der eine Teil sollte Gefängniswärter spielen, der andere Gefangene. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut einem halben Jahr von mir <a href="http://www.marialeu.de/index.php?s=zimbardo">angekündigt</a>, ist er jetzt endlich online: der Ted Talk mit Philip Zimbardo. Jenem Wissenschaftler, der 1971 das <a href="http://www.prisonexp.org/">Stanford Prison Experiment</a> durchführte. Dabei wurden Studenten in zwei Gruppen eingeteilt und ein Teil der psychologischen Fakultät in ein Gefängnis umgebaut. Der eine Teil sollte Gefängniswärter spielen, der andere Gefangene. Im Verlaufe des Experiments lebten sich die Beteiligten so in ihre Rolle hinein, dass sie nicht mehr von der Realität unterscheiden konnten. Die Studenten verwandelten sich in verzweifelte Gefangene und grausame Wärter. Wen das Experiment interessiert, der kann sich <a title="dokumentation 1. Teil" href="http://www.youtube.com/watch?v=wMZWii_Xnuc">hier</a> eine kleine Dokumentation dazu ansehen.</p>
<p>Im Ted Talk geht Philip Zimbardo der Frage nach, wie es sein kann, dass aus normalen, guten Menschen Personen werden, die ihre Machtposition dazu ausnutzen, andere zu erniedrigen und mißhandeln.</p>
<p><object width="446" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/embed/PhilZimbardo_2008-embed_high.flv&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/PhilZimbardo-2008.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=272" /><embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" width="446" height="326" allowFullScreen="true" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/embed/PhilZimbardo_2008-embed_high.flv&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/PhilZimbardo-2008.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=272"></embed></object></p>
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		<title>Nebelbogen</title>
		<link>http://www.marialeu.de/nebelbogen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 16:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe das Astronomic Picture of the day der Nasa als Feed abonniert und bekomme so täglich ein hübsches Foto astronomischer Phänomene mit Erläuterung in meinen Feedreader geschickt. Vor einigen Tagen war das Foto eines Fogbows, also eines Nebelbogens dabei. Im Unterschied zum Regenbogen tritt er bei Nebel auf und ist nicht bunt, sondern weiß. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das <a href="http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap080529.html"><em>Astronomic Picture of the day</em></a> der Nasa als Feed abonniert und bekomme so täglich ein hübsches Foto astronomischer Phänomene mit Erläuterung in meinen Feedreader geschickt. Vor einigen Tagen war das Foto eines Fogbows, also eines Nebelbogens dabei. Im Unterschied zum Regenbogen tritt er bei Nebel auf und ist nicht bunt, sondern weiß. Beim Regenbogen sind die Tröpfchen so groß, dass das gebrochene Licht in sehr klaren, abgegrenzten Strahlen gestreut wird, wodurch die einzelnen Farben sichtbar werden. Die Tröpfchen im Nebel sind wesentlich kleiner. Dadurch überlagern sich die gebrochenen Lichtstrahlen und es entsteht weißes Licht.</p>
<p>Am besten sieht man den Nebelbogen, wenn man in einigem Abstand vor einer Nebelwand steht und eine Lichtquelle im Rücken hat.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/fogbow.jpg" alt="nebelbogen" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Roadfogbow.jpg">Mila</a> </em></p>
<p><a href="http://www.atoptics.co.uk/droplets/fogvis.htm">Hier</a> (umfassend, auf englisch) und <a href="http://www.meteoros.de/nebel/nebel.htm">hier</a> (Kurzzusammenfassung, auf deutsch) sind genauere Informationen zu Nebelbögen zu finden.</p>
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		<title>KiTabesichtigungs-Tutorial</title>
		<link>http://www.marialeu.de/kitabesichtigungs-tutorial/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 12:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Sohn soll nun in die KiTa kommen und in Anbetracht der Millionen von Kindern in dieser Gegend haben wir uns schon sehr früh auf die Wartelisten diverser KiTas setzen lassen. Nach der Besichtigung von ungefähr 10 Kindergärten, kann ich mich schon beinahe als Experte bezeichnen. Zu Beginn habe ich mich noch von der Verkaufsstrategie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Sohn soll nun in die KiTa kommen und in Anbetracht der Millionen von Kindern in dieser Gegend haben wir uns schon sehr früh auf die Wartelisten diverser KiTas setzen lassen. Nach der Besichtigung von ungefähr 10 Kindergärten, kann ich mich schon beinahe als Experte bezeichnen. Zu Beginn habe ich mich noch von der Verkaufsstrategie während der Besichtigungen leicht begeistern lassen, doch nach einer Weile habe ich gelernt, worauf ich von Anfang an hätte achten sollen:</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/knete.jpg" alt="knete" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/994617">Flávio Takemoto</a> </em></p>
<ul>
<li><strong>Privater Träger oder öffentlich-rechtlicher Träger?:</strong></li>
</ul>
<p>Beides ist grundsätzlich in Ordnung. Ich würde aber eher KiTas privater Träger                 empfehlen. Finanziell macht es wenig Unterschied, da sich die Höhe des KiTabeitrages     immer nach dem Einkommen der Eltern richtet. KiTas privater Träger bieten häufig         bestimmte Aktivitäten extra an, die zusätzlich Geld kosten.</p>
<p>Öffentlich-rechtliche Kitas haben im Sommer eine mindestens zweiwöchige                           Schließzeit. Diese fällt bei privaten Trägern in der Regel weg. Private Einrichtungen haben             meist auch längere Öffnungzeiten.<span id="more-531"></span></p>
<p>Sie können außerdem mit jüngeren Erziehern aufwarten. Ideal ist eine Mischung aus         jungen, unverbrauchten und älteren, erfahrenen Erziehern. Für Jungen ist es immer         schön, wenn auch ein männlicher Erzieher oder Praktikant dabei ist. Öffentlich-rechtliche Einrichtungen     beschäftigen oft viele ältere, verbeamtete Erzieher.</p>
<p>Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass einige private Träger mehr Engagement und                 Phantasie bei der Kinderbetreuung an den Tag legen. Sowohl bezüglich der                         Einrichtung, als auch bezüglich der Aktivitäten. Womit wir auch gleich beim nächsten         Punkt wären:</p>
<ul>
<li><strong>Kümmern sich die Erzieherinnen um die Kinder, oder sitzen sie nur daneben und halten Kaffeeklatsch?:</strong></li>
</ul>
<p>Für mich einer der wichtigsten Punkte. Natürlich sollen die Kinder nicht die ganze Zeit bespaßt werden, sondern müssen auch lernen, sich allein zu beschäftigen. Aber meiner Meinung nach werden die Betreuerinnen nicht fürs Herumsitzen bezahlt, sondern sollten sich auch ein wenig mit den Kindern beschäftigen. Ich habe nur eine einzige KiTa erlebt, in der den Kindern gerade etwas vorgelesen wurde. Beim Rundgang durch das Areal sollte man also darauf achten. Sitzen die ganz Kleinen unglücklich und verschwitzt, festgeschnallt im Wagen? Lassen die Erzieher die Kinder erst einmal zehn Minuten lang schreien, oder kommen sie früher? Helfen sie bei der Schlichtung von Streitigkeiten? Gut ist es, wenn Aktivitäten mit Fotowänden dokumentiert werden oder konkrete Bastelergebnisse an den Wänden hängen. Dann sieht man, dass auch wirklich etwas passiert und nicht nur darüber geredet wird. Bezüglich dieser Dinge hatte ich keinen guten Eindruck bei KiTas, bei denen das Konzept auf der (beinahe) komplett freien Beschäftigung der Kinder beruhte. Im Zweifel kann man auch einfach Eltern ansprechen, die ihre Kinder bereits in der Einrichtung untergebracht haben.</p>
<p>Einige Einrichtungen putzen erst Kindern ab drei Jahren die Zähne, mit der Begründung, bei jüngeren sei es zu unhygienisch, da sie gerne mit der Zahnbürste den Boden oder die Toilette putzen. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Ich denke jedoch, dass die Zahnbürste bis zum Zähneputzen außerhalb der Reichweite der Kinder sein kann und sich dann die Erzieherin den Moment Zeit nehmen und mit dem Kind zusammen die Zähne putzen sollte. Gerade bei den empfindlichen Milchzähnen ist eine ausreichende Zahnhygiene von Anfang an relevant.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/nasenpips.jpg" alt="Nasenfarbe" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/998823">Flávio Takemoto</a></em></p>
<ul>
<li>  <strong>Größe und Aufteilung der Gruppen:</strong></li>
</ul>
<p>Grundsätzlich sind kleinere Gruppen besser als größere Gruppen. Wobei es auch darauf ankommt, ob die Gruppen altersgemischt oder altershomogen sind. Bei altershomogenen Gruppen sollten möglichst wenig Kinder in einer Gruppe sein. Altersgemischte Gruppen dagegen können ein wenig größer sein, damit im Urlaubs- oder Krankheitsfall noch genügend Kinder eines Alters anwesend sind. Gruppengrößen von mehr als 30 Kindern sind jedoch nicht zu empfehen. Denn je mehr Kinder es sind, desto größer ist der Stress für sie. Mindestens eine Erzieherin für 9 bis 10 Kinder sollte gewährleistet sein. Bei sehr kleinen Kindern ist noch eine zweite Erzieherin zu empfehlen. Ob altershomogene oder altersgemischte Gruppen bevorzugt werden, ist Ansichtssache. Tatsächlich ist es schön, wenn die Kleinen von den Großen lernen können und umgekehrt die Großen lernen, wie mit kleinen Kindern umzugehen ist. Dennoch halte ich es nicht für praktikabel, Kinder von wenigen Monaten bis sechs Jahren in einer Gruppe unterzubringen. Günstiger erscheint die Mischung von Kindern bis zum Altern von 3 Jahren und darüber.</p>
<ul>
<li> <strong>Selbst kochend oder angeliefertes Essen?:</strong></li>
</ul>
<p>Große KiTas kochen in der Regel selbst. Das hat den Vorteil, dass vor Ort ausgewählt wird, was gekocht wird. Für Allergiekinder gibt es einen direkten Ansprechpartner, welche Zutaten nicht verwendet werden dürfen. Außerdem schmeckt das Essen frisch zubereitet besser, als wenn es in einer Großküche hergestellt, verpackt und geliefert wird und dann nach Stunden auf den Tellern der Kinder landet.</p>
<ul>
<li><strong>Einrichtung der KiTa und Aktivitäten:</strong></li>
</ul>
<p>Je mehr Entfaltungsmöglichkeiten die Kinder haben, desto schöner ist es natürlich. Verfügt die KiTa über Bastelräume, Kinderküchen, Musikinstrumente, Tiere, eine Bibliothek, eine Sauna? Das sind alles schöne Extras. Wie sind die Räume eingerichtet? Sind die Wände mit Bastelarbeiten der Kinder beklebt? Hängen Mobiles oder Gardinen von der Decke und Spielzeuge an den Wänden? In einer Einrichtung waren in den Räumen der älteren Kinder alle Gegenstände mit Etiketten versehen, auf denen zu lesen war, um was für einen Gegenstand es sich handelt. So lernen die Kinder gleich, wie der betreffende Gegenstand geschrieben wird.</p>
<p>Wichtig ist, dass die Einrichtung auch einen Garten oder Spielplatz umfasst. Je größer, desto besser. Es ist positiv, wenn die ganz kleinen Kinder räumlich von den großen Kindern separiert werden. Das verringert die Gefahr, dass sie aus Versehen von Dreirädern oder Fahrrädern überrollt werden. Manche KiTas haben auch einen Garten, in dem eigenes Obst, Gemüse oder Kräuter angebaut werden.</p>
<p>Für größere Kinder sollten genügend Aktivitäten angeboten werden: Ausflüge in Museen, Bauernhöfe,  Spielparadiese, kleine Fahrten mit Übernachtung, Feiern o.ä. . Viele KiTas beschäftigen sich projektweise mit bestimmten Themen. Dabei kann man mit mehr oder weniger Kreativität an die Sache herangehen. Wer sein Kind in Fremdsprachen unterweisen will, sollte sich gleich an eine bilinguale KiTa halten. Es wird zwar häufig Englisch-Unterricht angeboten. Aber ob es sich wirklich lohnt, für eine Stunde Englisch Unterricht pro Woche extra Geld auszugeben, halte ich für fraglich.</p>
<ul>
<li><strong>Große KiTa oder kleine KiTa?</strong></li>
</ul>
<p>Kleine Kindergärten sind natürlich gemütlicher und privater. Wobei es sich dabei häufig um Elterninitativkitas handelt, bei denen &#8211; wie der Name schon sagt &#8211; Engagement der Eltern erwünscht ist: Hilfe beim Gestalten der Räume, gelegentliches Reinigen der Räume etc. Wem das zu viel ist, der muss sich an eine größere KiTa halten. Ich denke, dass aber bei entsprechend kleiner Gruppenstärke und räumlicher Separierung auch in sehr großen Kindergärten der Stressfaktor nicht zu hoch ist.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/malenii.jpg" alt="malen" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/998806">Flávio Takemoto </a></em></p>
<p>Letztlich ist natürlich auch Sympathie entscheidend. Eine unsympathische oder unfreundliche Leiterin stellt auch unsymphatische  oder unfreundliche Erzieher ein. Neben den ganzen objektiven Kriterien sollte man sich immer auf sein Bauchgefühl verlassen. Und auf die Reaktion des Kindes. Fühlt es sich in der Einrichtung wohl? Mag es die Menschen dort?</p>
<p>Zu den Favoriten in meiner Gegend (Berlin Mitte) zählen die <a href="http://www.bik-ev.de/kita/berlin_mitte_rueckerstrasse/index.html">KiTa  Pfiffikus</a> in der Rückertstr. 2 und die <a href="http://www.froebel-gruppe.de/kigas_berlin.0.html">KiTa Traumzauberbaum</a> in der Mollstr. 7a. Sehr beliebt ist auch die <a href="http://www.pfefferwerk.net/stadtkultur/kitas/regenbogen.html">Regenbogen KiTa</a> in der Fehrbelliner Str. 80.  Alle natürlich mit ellenlanger Warteliste. Also rechtzeitig (ca. ein Jahr, bevor der Platz benötigt wird) einschreiben und regelmäßig per Telefon oder persönlich Interesse bekunden.</p>
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		<title>Wilde streiks</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 09:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht und Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Monaten war in der Presse häufig die Rede von wilden Streiks, z.B. bei den Taxifahrern in Rom. Sie heißen nicht deshalb wild, weil es dort wild und zügellos vor sich geht, sondern weil sie ohne Einbindung der Gewerkschaften unmittelbar von den Arbeitnehmern durchgeführt werden. Derartige Streiks sind in Deutschland aber rechtswidrig. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten war in der Presse häufig die Rede von wilden Streiks, z.B. bei den <a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Welt;art118,1865586" title="Artikel dazu">Taxifahrern in Rom</a>. Sie heißen nicht deshalb wild, weil es dort wild und zügellos vor sich geht, sondern weil sie ohne Einbindung der Gewerkschaften unmittelbar von den Arbeitnehmern durchgeführt werden. Derartige Streiks sind in Deutschland aber rechtswidrig. Denn kollektive Arbeitsniederlegungen sind nur zulässig, wenn  sie von einer tariffähigen Vereinigung durchgeführt werden, ein durch Tarifvertrag regelbares Ziel verfolgen, nicht gegen die Friedenspflicht verstoßen (d.h. es gibt keine gültige tarifvertragliche Regelung mehr), alle Schlichtungs- und Verhandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden und sie die andere Tarifpartei nicht unangemessen schädigen. Die Gewerkschaft kann einen wilden Streik aber legalisieren, indem sie ihn durch Erklärung gegenüber dem Wahlkampfgegner übernimmt.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/420px-hamburger_hafenarbeiterstreik_1896_97_streik-legitimation.jpg" alt="Streik-Legitimation" /></p>
<p style="font-style: italic"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Hamburger_Hafenarbeiterstreik_1896_97_Streik-Legitimation.jpg">Bild</a>: Streik Legitimation</p>
<p style="font-style: italic">Quellen: <a href="http://www.rechtslexikon-online.de/Streik.html">1</a>, <a href="http://lexikon.meyers.de/meyers/Streik">2</a></p>
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		</item>
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		<title>Bestattung 6. Folge &#8211; weiterführende Links</title>
		<link>http://www.marialeu.de/bestattung-6-folge-weiterfuhrende-links/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 12:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was man im Trauerfall tun und beachten soll, ist in diesem Beitrag von Stiftung Warentest zusammengefasst.
Nähere Informationen zu allen Fragen rund um das Thema Bestattung finden sich auf der Homepage des Bundesverbandes Deutscher Bestatter.
Stiftung Warentest hat verschiedene Bestatter getestet. Hier geht es zum Testbericht.
Postmortal.de beschreibt, wie man den Friedhofszwang in Deutschland umgehen kann.
Bisher in dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was man im Trauerfall tun und beachten soll, ist in <a href="http://www.test.de/themen/bildung-soziales/test/-Bestattungen/1214746/1214746/1214753/">diesem</a> Beitrag von Stiftung Warentest zusammengefasst.</p>
<p>Nähere Informationen zu allen Fragen rund um das Thema Bestattung finden sich auf der <a href="http://www.bestatter.de/bdb2/pages/trauerfall/informationen.php?PHPSESSID=756e027bbce238b25b9f502a5d0b0803">Homepage</a> des Bundesverbandes Deutscher Bestatter.</p>
<p>Stiftung Warentest hat verschiedene Bestatter getestet. <a href="http://www.test.de/themen/bildung-soziales/test/-/1214746/1214746/">Hier</a> geht es zum Testbericht.</p>
<p>Postmortal.de <a href="http://www.postmortal.de/Bestattung-Beisetzung/Alternativen/Umweg/umweg.html">beschreibt</a>, wie man den Friedhofszwang in Deutschland umgehen kann.</p>
<p><em>Bisher in dieser Reihe erschienen:</em></p>
<ul>
<li><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-1-folge-bestattungspflicht/"><em>1. Folge: Bestattungspflicht</em></a></li>
<li><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-2-folge-kosten-der-bestattung/"><em>2. Folge: Kosten der Bestattung</em></a></li>
<li><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-3-folge-in-deutschland-zulassige-bestattungsarten/"><em>3. Folge: in Deutschland zulässige Bestattungsarten</em></a></li>
<li><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-4-folge-alternative-bestattungen-im-ausland/"><em>4. Folge: alternative Bestattungen im Ausland</em></a></li>
<li><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-5-folge-wer-bestimmt-wie-bestattet-wird/"><em>5. Folge: wer bestimmt, wie bestattet wird </em></a></li>
</ul>
<p><em>Hiermit endet vorerst meine kleine Beitragsreihe zum Thema Bestattung. Wie immer hafte ich nicht für Fehler, die sich eventuell eingeschlichen haben. Wer einen Fehler entdeckt oder etwas ergänzen möchte, kann sich in den Kommentaren austoben. </em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bestattung 5. Folge &#8211; Wer bestimmt, wie bestattet wird?</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 11:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bestattet wird, richtet sich grundsätzlich nach dem Willen des Verstorbenen. Hinterlässt er keinen schriftlichen Willen, muss er sich darauf verlassen, dass die Angehörigen seine zu Lebzeiten mündlich geäußerten Wünsche respektieren.
Aus diesem Grund treffen viele Menschen eine letztwillige Verfügung (Bestattungsverfügung) über Ort, Art und Weise der gewünschten Bestattung. An diese sind die Angehörigen gebunden. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bestattet wird, richtet sich grundsätzlich nach dem Willen des Verstorbenen. Hinterlässt er keinen schriftlichen Willen, muss er sich darauf verlassen, dass die Angehörigen seine zu Lebzeiten mündlich geäußerten Wünsche respektieren.</p>
<p>Aus diesem Grund treffen viele Menschen eine letztwillige Verfügung (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bestattungsverf%C3%BCgung" title="Wikipedia Bestattungsverfügung">Bestattungsverfügung</a>) über Ort, Art und Weise der gewünschten Bestattung. An diese sind die Angehörigen gebunden. Es ist außerdem möglich in der Verfügung zu regeln, wer für die Bestattung verantwortlich sein soll (Bevollmächtigung). Aus Beweisgründen bietet es sich an, das Schriftstück handschriftlich aufzusetzen oder von einem Notar beglaubigen zu lassen. Von einer Verfügung im Testament ist abzuraten, da die Bestattung relativ schnell vonstatten geht, während es bis zur Testamentseröffnung einige Zeit dauern kann.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/begrabnis.jpg" alt="Begräbnis" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Jacek_Kaczmarski_-_pogrzeb01.jpg">Grabi </a></em></p>
<p>Wer auf Nummer sicher gehen will<span id="more-381"></span>, sollte mit einem Bestatter einen Vorsorgevertrag eingehen, in dem die Bestattungsmodalitäten genau festgelegt werden. Wird dem Bestatter eine Vollmacht über den Tod hinaus gegeben, können die Angehörigen an diesem Vertrag nichts mehr ändern. Wenn nicht im Voraus bezahlt werden soll, kann als Sicherheit für den Bestatter eine Lebens- oder Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden, ein Sparbuch mit Sperrvermerk oder ein Treuhandkonto eingerichtet werden. Nähere Informationen zum Thema sind in <a href="http://www.test.de/themen/bildung-soziales/test/-Bestattungen/1214746/1214746/1214757/">diesem</a> Beitrag von Stiftung Warentest zu finden.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/seebestattung.jpg" alt="Seebestattung" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Burial_at_sea_Feb2004.jpg">Rob Gaston</a> </em></p>
<p>Hat sich der Verstorbene nicht dazu geäußert, wie er bestattet werden will, entscheiden die Angehörigen wo, wann und wie bestattet wird. Entscheidungsberechtigt ist derjenige, den die <a href="http://www.marialeu.de/bestattung-1-folge-bestattungspflicht/" title="Beitrag zum Thema">Bestattungspflicht</a> trifft, also zuerst der Ehegatte, dann in der Reihenfolge Kinder, Eltern, Geschwister und Großeltern. Gibt es mehrere entscheidungsberechtigte Verwandte gleichen Ranges, müssen alle der Regelung zustimmen. Bei Meinungsverschiedenheiten entscheidet die örtliche Ordnungsbehörde unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls. Nach einem <a href="http://www.wdr.de/tv/ardrecht/urteile/urteil.phtml?code=19517_322">Urteil</a> des AG Wiesbaden darf bei der Wahl einer ungewöhnlichen Bestattungsart der entgegenstehende Wille nachrangiger Verwandter nicht völlig außer Acht gelassen werden.</p>
<p><em>Weitere Beiträge in dieser Reihe:</em></p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-1-folge-bestattungspflicht/">1. Folge: Bestattungspflicht</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-2-folge-kosten-der-bestattung/">2. Folge: Kosten der Bestattung</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-3-folge-in-deutschland-zulassige-bestattungsarten/">3. Folge: in Deutschland zulässige Bestattungsarten</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-4-folge-alternative-bestattungen-im-ausland/">4. Folge: alternative Bestattungen in anderen Ländern</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-6-folge-weiterfuhrende-links/">6. Folge: weiterführende Links</a><br />
</em></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Bestattung 4. Folge &#8211; alternative Bestattungen im Ausland</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 17:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Außerhalb Deutschlands ist das Bestattungsrecht wesentlich liberaler. Es besteht häufig kein Friedhofszwang, so dass man die Asche des Verstorbenen als Urneninhalt oder zu anderen Dingen verarbeitet, zu Hause aufbewahren kann.
In der Schweiz z.B. gilt bereits die Einäscherung als Bestattung. Danach kann man frei über die Asche verfügen und sie in den Wind oder in einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Außerhalb Deutschlands ist das Bestattungsrecht wesentlich liberaler. Es besteht häufig kein Friedhofszwang, so dass man die Asche des Verstorbenen als Urneninhalt oder zu anderen Dingen verarbeitet, zu Hause aufbewahren kann.</p>
<p>In der Schweiz z.B. gilt bereits die Einäscherung als Bestattung. Danach kann man frei über die Asche verfügen und sie <a href="http://www.bestattungen-vogt.de/index.php?pg=bergbestattung.php">in den Wind</a> oder in einen Bergbach streuen (<a href="http://www.bestattungen-hoth.de/bergbachbestattung.html">Bergbachbestattung</a>).</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/bergbach.jpg" alt="Bergbach" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Picswiss_SG-34-06.jpg">Roland Zumbühl</a></em><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Picswiss_SG-34-06.jpg"> <em>(Picswiss)</em></a></p>
<p>Die Künstlerin <a href="http://www.nadinejarvis.com/projects/carbon_copies">Nadine Jarvis</a> verarbeitet<span id="more-377"></span> die Asche zu 240 Bleistiften, in die der Name des Verstorbenen eingraviert ist. Diese werden in einer schönen Holzkiste aufbewahrt. In die Box ist ein Anspitzer eingebaut, so dass die Späne wieder in die Kiste zurückfallen und kein Teil der Asche verloren geht.</p>
<p>Einen ähnlichen Ansatz verfolgt der Künster <a href="http://www.canada.com/edmontonjournal/news/local/story.html?id=39002e37-af54-44ea-9e50-0b5b2fc85f4b&amp;k=12517">Lucas Seaward</a>. Er lässt aus einem Teil der Asche einen Bleistift fertigen und malt daraus ein Bild, welches man sich dann eingerahmt und verglast über das Sofa hängen kann.</p>
<p>Eine noch edlere Variante besteht darin, einen Teil der Asche des Verstorbenen in einen <a href="http://www.lifegem.com/">Diamanten umwandeln</a> zu lassen.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/diamant.jpg" alt="Diamant" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/746732">w dinkel </a></em></p>
<p>Wer sich eng mit dem Meer verbunden fühlt und das Wachstum von Riffen unterstützen möchte, kann seine Asche in einen <a href="http://www.eternalreefs.com/index.html">Reef Ball</a> einarbeiten lassen. Reef Balls sind halbrunde &#8220;Gerüste&#8221;, an denen sich Korallen und Mikroorganismen festsetzen und so neue Riffe bilden können.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/ph_beachballs.jpg" alt="Reef Ball" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.eternalreefs.com/about/about.html">eternalreefs </a></em></p>
<p>Schließlich besteht auch noch die <a href="http://www.memorialspaceflights.com/">Möglichkeit</a>, einen Teil der Asche in die Erdumlaufbahn, in Richtung Mond oder in die Weiten des Weltalls schicken zu lassen. Dabei sind jedoch gegebenenfalls längere Wartezeiten in Kauf zu nehmen, da ja nicht ständig Weltraumexpeditionen durchgeführt werden.</p>
<p>Um einen Leichnam im Ausland bestatten zu lassen, benötigt man einen internationalen Leichenpass. Die weiteren Voraussetzungen sind im <a href="http://www.postmortal.de/Recht/Bestattungsrecht-BRD/bestattungsrecht-brd.html#internatAbkommen">internationalen Abkommen über Leichenbeförderung</a> geregelt. Es gibt strenge Bestimmungen, wie der Sarg beschaffen sein muss. Welche Arten der Bestattung erlaubt sind, ist in den Bestattungsgesetzen der jeweiligen Länder geregelt.</p>
<p><a href="http://www.auslandsbestattungen.de/index.php?index&amp;hashID=a886e255c72249850bfb831cd8edd3dd">Hier</a> sind noch mehr Informationen zu diesem Thema zu finden.</p>
<p><em>In der nächsten Folge geht es darum, wer die Art der Bestattung bestimmt und wie man dafür sorgen kann, dass man nach seinem Tod in der gewünschten Weise bestattet wird.</em></p>
<p><em>Weitere Beiträge in dieser Reihe:</em></p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-1-folge-bestattungspflicht/">1. Folge: Bestattungspflicht<br />
</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-2-folge-kosten-der-bestattung/">2. Folge: Kosten der Bestattung</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-3-folge-in-deutschland-zulassige-bestattungsarten/">3. Folge: In Deutschland zulässige Bestattungsarten</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-5-folge-wer-bestimmt-wie-bestattet-wird/">5. Folge: Wer bestimmt, wie bestattet wird?</a> <strong> </strong></em></li>
<li><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-6-folge-weiterfuhrende-links/"><em>6. Folge: weiterführende Links </em></a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Bestattung 3. Folge &#8211; in Deutschland zulässige Bestattungsarten</title>
		<link>http://www.marialeu.de/bestattung-3-folge-in-deutschland-zulassige-bestattungsarten/</link>
		<comments>http://www.marialeu.de/bestattung-3-folge-in-deutschland-zulassige-bestattungsarten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 19:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marialeu.de/bestattung-3-folge-in-deutschland-zulassige-bestattungsarten/</guid>
		<description><![CDATA[In Deutschland besteht grundsätzlich eine Friedhofspflicht, um die Totenruhe zu gewährleisten. Das heißt, man darf die Asche eines Verstorbenen nicht im Wohnzimmer aufbewahren oder im Garten vergraben. Es gibt jedoch einige Ausnahmen. Das sächsische Bestattungsgesetz erlaubt z.B. in seinem § 4 die private Bestattung, wenn ein besonderes Bedrfnis oder berechtigtes Interesse besteht, eine würdige Gestaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland besteht grundsätzlich eine Friedhofspflicht, um die Totenruhe zu gewährleisten. Das heißt, man darf die Asche eines Verstorbenen nicht im Wohnzimmer aufbewahren oder im Garten vergraben. Es gibt jedoch einige Ausnahmen. Das <a href="http://postmortal.de/Recht/Bestattungsrecht-BRD/Bestattungsrecht-Laender/Sachsen/sachsen.html">sächsische Bestattungsgesetz</a> erlaubt z.B. in seinem § 4 die private Bestattung, wenn ein besonderes Bedrfnis oder berechtigtes Interesse besteht, eine würdige Gestaltung und Unterhaltung des Bestattungsplatzes während der Ruhezeit gesichert ist und keine öffentlichen Interessen oder schutzwürdige Belange Dritter entgegenstehen. An dieser Fülle der Voraussetzungen sieht man aber schon, dass Ausnahmen sehr restriktiv gehandhabt werden.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/grablichter.jpg" alt="Grablichter" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/906971">mzacha</a></em></p>
<p>Welche Art der Bestattung auf dem jeweiligen Friedhof möglich ist, richtet sich nach dessen Satzung.<span id="more-336"></span></p>
<p>Grundsätzlich gibt es zwei Arten mit einem Toten zu verfahren. Entweder man begräbt die Leiche als Ganze im Sarg oder man lässt sie einäschern.</p>
<p class="MsoNormal">Das Begräbnis im Sarg nennt sich Erdbestattung. Sie erfolgt entweder in einem Wahlgrab oder in einem Reihengrab. Ein Wahlgrab ist die teurere Variante. Bei einem solchen kann man Größe und Ort des Grabes frei bestimmen und nach Ablauf der gesetzlichen Ruhezeit (richtet sich nach dem Bestattungsgesetz der Länder und den Friedhofssatzungen und beträgt mindestens 20 Jahre) ist das Nutzungsrecht am Grab verlängerbar.<span style="font-size: 12pt; font-family: 'Times New Roman'"></span> Bei einem Reihengrab ist der Ort des Grabes nicht frei bestimmbar. Er richtet sich nach der Reihenfolge der freien Gräber. Nach Ablauf der Ruhefrist wird das Grab in der Regel anderweitig genutzt.</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/sarg.jpg" alt="offener Sarg" /></p>
<p class="MsoNormal"><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/165817">windchime</a> </em></p>
<p class="MsoNormal">Bei der Feuerbestattung wird der Verstorbene mit einem Sarg eingeäschert. Dann wird die Asche in einer Urne beigesetzt. Wieder besteht die Wahl zwischen Wahl- und Reihengräbern. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit der anonymen Bestattung, bei welcher der Verstorbene in einer gemeinschaftlichen Anlage ohne Kennzeichnung der individuellen Grabstelle beigesetzt wird, häufig in einem sog. Urnenhain.</p>
<p class="MsoNormal">Auf einigen Friedhöfen gibt es Felder, auf denen die Asche ausgestreut werden kann. Auf anderen Friedhöfen gibt es Kolumbarien oder Urnenwände.  Das sind Mauern oder Wände mit offenen (Kolumbarium) oder mit einer Steinplatte verschlossenen Fächern (Urnenwand), in die die Urne eingelassen wird.</p>
<p class="MsoNormal">Hatte der Verstorbene eine besondere Beziehung zur See, ist auch eine Seebestattung möglich. Bei dieser wird die Urne nach der Einäscherung der See übergeben. Die Bestattung erfolgt in dazu genehmigten Gewässern der Nord- oder Ostsee, die außerhalb der Zwölfmeilenzone des deutschen Hoheitsbereichs liegen. Es werden spezielle Urnen verwendet, die sich innerhalb von 24 Stunden  im Wasser auflösen.</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/meer.jpg" alt="Meer" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/914902">weingartz</a></em></p>
<p>Andere alternative Bestattungsformen sind die Flugbestattung, bei der die Asche bei einer Ballonfahrt oder einem Hubschrauberflug über der Nordsee ausgestreut wird und die Bestattung in einem <a href="http://www.friedw.de">Friedwald</a> oder <a href="http://www.friedhof-hamburg.de/ohlsdorf/grabstaetten/ohlsdorferruhewald.htm">Ruhewald</a>. Nach der Einäscherung wird die Urne an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Quellen: verschiedene Websites von Bestattungsinstituten: <a href="http://www.bestattungsinstitut.de">1</a>, <a href="http://www.ottoberg.de/ratgeber">2</a>, <a href="http://www.ideale-sterbegeldversicherung.de/anonyme-bestattung.html">3</a></em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Weitere Beiträge in dieser Reihe:</em></p>
<ul>
<li><em> <a href="http://www.marialeu.de/bestattung-1-folge-bestattungspflicht/">1. Folge: Bestattungspflicht</a></em></li>
<li><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-2-folge-kosten-der-bestattung/"><em>2. Folge: Kosten der Bestattung</em></a></li>
<li><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-4-folge-alternative-bestattungen-im-ausland/">4. Folge: alternative Bestattungen im Ausland</a> </em></li>
<li><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-5-folge-wer-bestimmt-wie-bestattet-wird/"><em>5. Folge: Wer bestimmt, wie bestattet wird? </em></a></li>
<li><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-6-folge-weiterfuhrende-links/">6. Folge: weiterführende Links</a><strong> </strong></em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
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<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bestattung 2. Folge &#8211; Kosten der Bestattung</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 10:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine äußerst relevante Frage ist, wer für die Kosten einer Bestattung aufkommen muss. Das ist gemäß § 1968 BGB grundsätzlich der Erbe des Verstorbenen. Es ist aber zu beachten, dass zunächst einmal derjenige, der den Vertrag mit dem Bestatter unterschreibt, von diesem auch in Anspruch genommen wird. Stellt sich dann hinterher heraus, dass er vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine äußerst relevante Frage ist, wer für die Kosten einer Bestattung aufkommen muss. Das ist gemäß <a href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__1968.html">§ 1968 BGB</a> grundsätzlich der Erbe des Verstorbenen. Es ist aber zu beachten, dass zunächst einmal derjenige, der den Vertrag mit dem Bestatter unterschreibt, von diesem auch in Anspruch genommen wird. Stellt sich dann hinterher heraus, dass er vom Verstorbenen wider Erwarten doch nicht als Erbe eingesetzt wurde, muss er sich die entstandenen Kosten vom wahren Erben ersetzen lassen.</p>
<p>Ist vom Erben nichts zu holen, muss gemäß §§ <a href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__1615.html">1615 II</a>,  <a href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__1615m.html">1615 m BGB</a> derjenige zahlen, der dem Verstorbenen gegenüber unterhaltspflichtig war.</p>
<p><img src="http://www.marialeu.de/wp-content/uploads/840747_42838215.jpg" alt="Kasse" /></p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/840747">Thiago Felipe Festa</a> </em></p>
<p>Kann den Zahlungspflichtigen aus finanziellen oder anderen Gründen nicht zugemutet werden, die Kosten zu tragen, werden diese gemäß <a href="http://bundesrecht.juris.de/sgb_12/__74.html">§ 74 SGB XII</a> vom Sozialamt übernommen. Das gilt aber nur für Personen, die wirklich bestattungspflichtig sind und nicht für solche, die sich nur sittlich dazu verpflichtet fühlen (<a href="http://www.bundesverwaltungsgericht.de/enid/63a7903a1270b17fcfe406915431f8e7,254c567365617263685f646973706c6179436f6e7461696e6572092d0932393637093a095f7472636964092d09353733/Entscheidungssuche/Entscheidungssuche_8o.html">Urteil des BVerwG</a>)</p>
<p>Hat jemand anderes den Tod verursacht, ist er gemäß <a href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__844.html">§ 844 I BGB</a>, beziehungsweise bei Unfällen im Straßenverkehr gemäß <a href="http://www.juraforum.de/gesetze/StVG/10/10_StVG_umfang_der_ersatzpflicht_bei_t%F6tung.html">§ 10 I 2 StVG</a> zum Ersatz der Beerdigungskosten verpflichtet.<a href="http://www.juraforum.de/gesetze/StVG/10/10_StVG_umfang_der_ersatzpflicht_bei_t%F6tung.html"> </a></p>
<p>Ein Überblick darüber, welche Kosten bei einer Bestattung anfallen und ein Bestattungskostenrechner, sind <a href="http://www.aeternitas.de/inhalt/bestattungskosten_rechner/show_data">hier</a> zu finden.</p>
<p><span id="more-334"></span><em>Weitere Beiträge in dieser Reihe:</em></p>
<ul>
<li><em>1. Folge: <a href="http://www.marialeu.de/bestattung-1-folge-bestattungspflicht/">Bestattungspflicht</a></em><em><a href="http://www.marialeu.de/bestattung-2-folge-kosten-der-bestattung/"><br />
</a></em></li>
<li><em>3. Folge: <a href="http://www.marialeu.de/bestattung-3-folge-in-deutschland-zulassige-bestattungsarten/">in Deutschland zulässige Bestattungsarten</a></em></li>
<li><em>4. Folge: <a href="http://www.marialeu.de/bestattung-4-folge-alternative-bestattungen-im-ausland/">alternative Bestattungen im Ausland</a><br />
</em></li>
<li><em>5. Folge: <a href="http://www.marialeu.de/bestattung-5-folge-wer-bestimmt-wie-bestattet-wird/">Wer bestimmt, wie bestattet wird?</a> </em></li>
<li><em>6. Folge: <a href="http://www.marialeu.de/bestattung-6-folge-weiterfuhrende-links/">weiterführende Links</a> <strong> </strong></em></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
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