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	<title>Kommentare zu: Chemisett</title>
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	<description>mit oder ohne</description>
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		<title>Von: Madame W</title>
		<link>http://www.marialeu.de/chemisett/comment-page-1/#comment-15</link>
		<dc:creator>Madame W</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 14:48:50 +0000</pubDate>
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		<description>Natürlich muss es &quot;directement&quot; heißen,
sorry liebe Franzosen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich muss es &#8220;directement&#8221; heißen,<br />
sorry liebe Franzosen.</p>
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		<title>Von: Madame W</title>
		<link>http://www.marialeu.de/chemisett/comment-page-1/#comment-14</link>
		<dc:creator>Madame W</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 10:06:39 +0000</pubDate>
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		<description>Im Rahmen einer kleinen Hausarbeit zum Einfluss der Hugenotten auf den Berliner Dialekt habe ich mich ebenfalls mit dem Sprachbeispiel des &quot;Schmisetts&quot; beschäftigt, dort wurde es aber lediglich als Lehnwort des französischen Wortes &quot;Chemisette&quot; für Hemd erklärt. Das Wörterbuch &quot;Leo&quot; gibt für Chemisette neben dem &quot;Hemd&quot; ebenfalls den sogenannten &quot;Hemdeinsatz&quot; an, womit sicherlich das beschriebene Vorhemd gemeint ist. Ich denke jedenfalls, daß sich der Ursprung eher vom normalen &quot;Hemd&quot; ableitet. 
Weitere schöne Lehnwörter der Hugenotten sind: Muckefuck von mocca faux (falscher Kaffee), direktemang von directemang (direkt), über&#039;n großen Onkel laufen von gros ongle (großer Zeh), kuschen von coucher (niederlegen), Kinkerlitzchen von quincaillerie (Kleineisen und Kurzwaren), totschick von tout chic oder das &quot;fetzt&quot; von fete (Feier). 

Merci beaucoup, liebe Hugenotten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen einer kleinen Hausarbeit zum Einfluss der Hugenotten auf den Berliner Dialekt habe ich mich ebenfalls mit dem Sprachbeispiel des &#8220;Schmisetts&#8221; beschäftigt, dort wurde es aber lediglich als Lehnwort des französischen Wortes &#8220;Chemisette&#8221; für Hemd erklärt. Das Wörterbuch &#8220;Leo&#8221; gibt für Chemisette neben dem &#8220;Hemd&#8221; ebenfalls den sogenannten &#8220;Hemdeinsatz&#8221; an, womit sicherlich das beschriebene Vorhemd gemeint ist. Ich denke jedenfalls, daß sich der Ursprung eher vom normalen &#8220;Hemd&#8221; ableitet.<br />
Weitere schöne Lehnwörter der Hugenotten sind: Muckefuck von mocca faux (falscher Kaffee), direktemang von directemang (direkt), über&#8217;n großen Onkel laufen von gros ongle (großer Zeh), kuschen von coucher (niederlegen), Kinkerlitzchen von quincaillerie (Kleineisen und Kurzwaren), totschick von tout chic oder das &#8220;fetzt&#8221; von fete (Feier). </p>
<p>Merci beaucoup, liebe Hugenotten.</p>
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